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Ball und Gegner kontrolliert: Viktor Neveling (re.) und der SV Raisting gewannen das Heimspiel gegen den SV München-Laim verdient.

Fussball: Bezirksliga

Greif belohnt sich und den SV Raisting

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Der SV Raisting hat erneut seine Heimstärke bewiesen: Gegen den SV Laim gelang ein 2:0 (1:0)-Erfolg. Die beiden Tore erzielte ein Youngster.

Raisting - Damit der Laden läuft, muss ein Abteilungsleiter oft selbst Hand anlegen. Die zweite Hälfte seiner Bezirksliga-Kicker lief, da war Raistings Fußballer-Chef Herbert Weichart auf dem Nebenplatz unterwegs. Höchstpersönlich stellte er die Eckfahnen fürs folgende Spiel der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse auf. Viel verpasste Weichart nicht, auf dem Hauptplatz dümpelte die Partie so vor sich hin. Als der SVR noch mal aufdrehte, konnte der Spartenleiter wieder zuschauen. In der Nachspielzeit sah Weichart schließlich einen feinen Spielzug, der bei Roman Schuster begann, mit einer schönen Hereingabe von Viktor Neveling fortgesetzt wurde und mit einem souverän vollstreckten Tor von Timmy Greif zum 2:0-Endstand sein Finale fand. Gemäß dem Motto „Das Beste zum Schluss“ war dies der schönste Spielzug der Partie gegen den SV München-Laim.

Der SVR baute damit seine Heimbilanz auf 24 Punkte (7 Siege/3 Remis/0 Niederlagen) aus. Nur der Spitzenreiter, SV Bad Heilbrunn (11 Siege/0 Remis/0 Niederlagen), ist daheim besser. Raistings Trainer Johannes Franz war eher nicht nach Jubeln zumute. „Ein paar graue Haare mehr“ habe ihm der Auftritt beschert. Was das Engagement und den Siegeswillen betrifft, „war es ein bisserl zu wenig“, sagte er. Die Gäste aus Laim waren allerdings nicht in der Lage, die Raistinger ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Franz blickte schon auf kommende Duelle mit deutlich gefährlicheren Gegnern. Um da zu bestehen, „müssen wir einiges drauflegen“. Nichts zu kritisieren hatte er an der Defensivarbeit seiner Elf. Zum vierten Mal in Folge blieb der SVR ohne Gegentreffer. „Dass wir wieder zu-Null gespielt haben, ist überragend“, so Franz. Kurz vor der Partie musste der Coach die Aufstellung auf drei Positionen verändern, nachdem Mathias Sedlmeier beim Aufwärmen signalisiert hatte, dass er nicht spielen können würde.

Lesen Sie auch: Raisting vergibt Großchancen

Die erste Offensivaktion nutzten die Raistinger zur Führung. Nach einem Freistoß von Florian Greinwald gelangte der Ball zu Timmy Greif, der aus gut 16 Metern abzog und den Ball sehenswert zum 1:0 in die Maschen setzte (12.). Der 20-jährige Stürmer mit der Rücken-Nummer 16 hatte schon zuletzt beim 0:0 gegen Fürstenfeldbruck im Sturm einige gute Aktionen gezeigt. „Es freut mich, dass er sich diesmal mit Toren belohnt hat. Er ist ein williger Spieler, der in der Vorrunde schon auf dem Sprung in die Startelf war“, so Franz über den zweifachen Torschützen. Nach der frühen Führung lieferten sich beide Teams auf tiefem Rasen ein kampfbetontes Spiel. Laims beste Möglichkeit resultierte aus einem Freistoß von Manfred Litzberski, den SVR-Torwart Urban Schaidhauf an die Latte lenkte (39.). In der zweiten Hälfte passierte zunächst nicht allzu viel, Laim hatte nach einem Freistoß eine Möglichkeit (66.). In der Schlussphase kam Raisting stärker auf. Greif (70.) und Roman Schuster (72.) scheiterten knapp. Ein tolles Solo von Schuster brachte auch keinen Erfolg (83.). Gleich darauf sah Laims Emir Kukrica Gelb-Rot (85.). Danach schlug der SVR nochmals zu.

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