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Der Favorit ist obenauf: Die Raistinger (in roten Trikots, hier Andreas Heichele) gewann letztlich mühelos das Finale der Spielgruppe West.

Fussball: Totopokal

Raisting zieht entspannt ins Halbfinale ein

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Leichter als erwartet tat sich Bezirksligist SV Raisting im Totopokal-Finale der Gruppe West beim klassentieferen TSV Bernbeuren.

Raisting – Ohne großes Zittern zog der SV Raisting in das Halbfinale des Totopokals im Kreis Zugspitze ein. Im Gastspiel beim TSV Bernbeuren setzte sich der Bezirksligist im Finale der Spielgruppe West ungefährdet mit 3:0 (1:0) durch. „Das Spiel war deutlich besser als der letzte Pokaleinsatz in Peiting“, urteilte SVR-Trainer Johannes Franz. Allerdings habe seine Mannschaft gegen den Kreisligisten nicht an die Leistung des Punktspiels gegen Penzberg anknüpfen können. „Das war jetzt keine überragende Vorstellung. Meist haben wir nur das Nötigste gemacht, und das Tempo war auch nicht wirklich hoch“, ergänzte Franz.

Beide Teams starteten mit offenem Visier in die Partie. Pascal Beausencourts abgefälschter Schuss verpasste das Bernbeurener Gehäuse nur knapp (12.). Auf der Gegenseite landete Roman Lerchenmüllers Schlenzer nach einer Ecke an der Latte (15.). Wenig später scheiterte Kevin Enzi freistehend am jungen Bernbeurener Torhüter Kristian Kavecky (19.), der den beruflich verhinderten Stammkeeper Wolfgang Meyer gut vertrat. Im Anschluss lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Duell, das sich vor allem durch Zweikämpfe im Mittelfeld hervortat. Zwischendurch machten sich die Raistinger auch in der Offensive bemerkbar. Einen Schuss von Andreas Heichele wehrte Kavecky zur Ecke ab (34.). Kurz vor dem Wechsel zielte Heichele besser. Ein Freistoß aus 22 Metern schlug zum 1:0 im TSV-Gehäuse ein (45.+1). „Das Tor ist zum richtigen Zeitpunkt gefallen“, sagte Franz.

Nach dem Wechsel kontrollierte sein Team weitgehend das Geschehen. Die Bernbeurener waren bemüht, am gegnerischen Strafraum war aber stets Schluss. „Defensiv sind wir ganz gut gestanden“, urteilte Franz. Nach einem Solo von Beausencourt, der jedoch an Kavecky scheiterte (59.), sorgten die Gäste mit einem mustergültigen Konter für klare Verhältnisse. Heichele setzte sich gegen TSV-Kapitän Thomas Schmölz durch, sein Zuspiel versenkte Dennis Greis zum 2:0 (64.). Danach passierte nicht mehr viel. Eine zu kurze Kopfballabwehr von Lerchenmüller bügelte Kavecky noch aus (78.). Bei der anschließenden Ecke schauten die Hausherren nur dem Ball hinterher, ehe ihn Hermann Sigl zum 3:0 verwandelte (79.). 

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