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Glücksbringer: Das erste Spiel mit ihrem neuen Maskottchen gewannen die Penzberger ganz souverän. 

Futsal

Bissige „Wölfe“, zahnlose „Löwen“ 

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Normalerweise hat der Wolf gegen einen Löwen keine Chance. Das muss nicht immer so sein, wie das Futsal-Pokalspiel des FC Penzberg gegen 1860 München bewies.

Penzberg – Richtiggehend zahnlos präsentierte sich die Futsal-Mannschaft des TSV 1860 München im Pokalspiel beim FC Penzberg. Das war aber nicht wirklich verwunderlich, da die „Löwen“ die Partie mangels Spielern eigentlich hatten absagen wollen und sie nur durch eine Hauruck-Aktion überhaupt eine Minitruppe mit sechs Spielern organisieren konnten. „Das ist ihnen hoch anzurechnen, dass sie überhaupt gekommen sind“, lobte FCP-Coach Thomas Dötsch das Verhalten der Gäste, die seinem zum Teil wie entfesselt aufspielenden Team aber zu keinem Zeitpunkt gewachsen waren.

Penzberg vergibt viele Chancen

Der frisch gebackene Bayernliga-Meister, der sein neues Maskottchen, einen Wolf, präsentierte, fegte die Münchener vor 150 Zuschauern mit 22:4 (11:2) förmlich aus der Wellenbadhalle. „Das Ergebnis hätte sogar noch deutlicher ausfallen können bei den vielen Chancen, die wir noch ausgelassen haben“, berichtete Dötsch. „Aber das ist zweitrangig.“

Penzberg kommt nach Rückstand auf Touren

Der Penzberger Trainer hatte aufgrund des spielfreien Wochenendes in der Fußball-Bezirksliga eine engagierte und frische Mannschaft zur Verfügung. Die tat sich in den ersten Minuten gegen den vermeintlichen Favoriten noch schwer. „Die Jungs hatten Respekt“, so Dötsch, nachdem der FCP mit 0:1 in Rückstand geriet. Nach diesem Treffer der Gäste gingen die Penzberger aber wesentlich selbstbewusster zu Werke. Dieses Gegentor löste jegliche Verkrampfung. In der Folge ließen die Penzberger Ball und Gegner laufen. Die Folge waren Treffer im Minutentakt, die Münchener wurden teilweise zu Statisten degradiert. Die lauffreudigen Hausherren ließen das Spielgerät so schnell durch ihre Reihen kreisen, dass die Zuschauer zwischendurch richtig ins Staunen gerieten. Dem Trainer der Münchener, der aushilfsweise den Kasten hüten musste, flogen die Bälle nur so um die Ohren. Bis zum Seitenwechsel lagen die Penzberger bereits mit 11:2 in Front.

Jubel auch nach dem Spiel

Auch nach der Pause blieben die Hausherren torhungrig. Bis zur Sirene bauten sie ihre Führung weiter aus. Einige hochkarätige Möglichkeiten ließen sie zwar aus, das war angesichts des deutlichen Endresultats der neuen „Wölfe“ aber zu verschmerzen. Jubeln durften die Penzberger auch nach Spiel, als sie nachträglich den Pokal für die Meisterschaft in der en Bayernliga überreicht bekamen. 

Penzbergs Spieler und Tore: Sean Erten 5, Samir Neziri 5, Tasso Fytanidis 3, Maxi Kalus 3, Samir Azizi 2, Franz Fischer 2, Marco Hiry 2

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