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Jetzt ist der Sieg unter Dach und Fach: Maximilian Feigl und Maximilian Nebl bejubeln das 2:0 durch Tobias Habersetzer (nicht im Bild) in der Nachspielzeit. Links ist Schiedsrichter Stefan Rießenberger. 

„Das ist ein eingeschworener Haufen“

Habach bessert seine Bilanz gegen Waldram auf

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Perfekter Start für den ASV Habach: Im Heimspiel gegen den Zweiten der vergangenen Saison, die DJK Waldram, gewannen die Habacher mit 2:0 (1:0). Es war eine Partie, in der die Abwehrreihen dominierten.

Habach – Nur zwei Siege waren dem ASV Habach in den vergangenen zehn Duellen mit der DJK Waldram gelungen. Diese Bilanz besserte der ASV im ersten Spiel dieser Kreisliga-Saison auf. Im Duell des letztjährigen Tabellendritten gegen den amtierenden Vizemeister setzten sich die gastgebenden Habacher mit 2:0 durch. „Das war ein Vergleich auf Augenhöhe, wobei unser Sieg nicht unverdient war“, urteilte Philipp Vogel, der den etatmäßigen ASV-Coach Martin Wagner vertrat.

Diese Auftaktpartie lebte vor allem von der Spannung. Torszenen blieben Mangelware, da beide Abwehrreihen sehr gut standen. Auch die neu formierte Viererkette der Habacher mit Kevin Höcherl als linker Außenverteidiger und Nachwuchsmann Stephan Kirnberger in der Innenverteidigung bremste den DJK-Angriff um Routinier Marley Amanquah entscheidend aus. „Die Verteidigung hat unser Vertrauen zurückgezahlt und ein sehr gutes Spiel gemacht“, so Vogel, der letztlich aber dem gesamten Team ein Lob aussprach. „Das ist ein eingeschworener Haufen, auf den man stolz sein kann.“

Die Partie eröffneten die Hausherren mit einer Möglichkeit für Maximilian Nebl, der knapp verzog (9.). Danach ging es flott hin und her, ehe sich erneut Nebl auf der rechten Seite durchsetzte. Er schloss die Aktion mit einem trockenen Flachschuss ab, der das 1:0 zur Folge hatte (25.). Nachdem sie in Rückstand geraten waren, versuchten die Gäste den Druck zu erhöhen. ASV-Kapitän Benedikt Heckmeier und seine Abwehrkollegen ließen aber nichts anbrennen. Bis in die Schlussphase verzeichneten die Waldramer keine einzige Torchance.

Das offensive Spiel der Waldramer verschaffte Habach vor allem nach der Pause vermehrt Räume. Den Gastgebern fehlte es aber oft an der nötigen Ruhe und Genauigkeit, um Zählbares daraus zu machen. Mögliche Konterchancen verpufften daher frühzeitig. Die knappe Führung stand in den letzten Minuten auf wackeligen Beinen, nachdem die DJK alles nach vorn geworfen hatte. ASV-Torhüter Tobias Färber machte per Fußabwehr eine gute Chance von Lukas Hauptmann zunichte (78.). Wenig später klärte Korbinian Gerg, der Amanquah über die gesamte Distanz gut im Griff hatte, in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Sebastian Kresta (83.). Die Hausherren verzeichneten erst in der Nachspielzeit noch einige Möglichkeiten. Nach einer Ecke scheiterte Nebl zunächst an DJK-Keeper Florian Schubert (90.+1). Wenig später machte es Tobias Habersetzer jedoch besser. Nach einer Balleroberung von Rückkehrer Martin Leiß sorgte der Habacher Nachwuchsmann quasi mit dem Schlusspfiff für das 2:0 (90.+4).

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