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Da wurde noch gespielt: Habachs Michael Baumgartner (3. v. l.) erzielt das 1:0.

Farce endet nach 20 Minuten

Habach will Spiel nicht verlegen - Aying tritt zu siebt an

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Das Spiel war der Aufreger des Wochenendes. Habach konnte dem Wunsch um Verlegung der Partie nicht nachkommen und trat am Ende gegen sieben Ayinger an. Das Spiel wurde nach zwanzig Minuten abgebrochen.

HabachSchneller als gedacht endete das Heimspiel des ASV Habach am Samstag gegen die Sportfreunde Aying. Nachdem sich ein Spieler der Gäste, die ohnehin nur mit einer aus sieben Spielern bestehenden Mini-Truppe angereist waren, verletzte und damit die nötige Mindestzahl unterschritten wurde, brach der Schiedsrichter die Partie bereits nach 20 Minuten ab. Die Punkte gehen an die Habacher, die laut Wertung die Partie offiziell mit 2:0 gewonnen haben.

„Das ist doch ein Witz“, schimpfte ein Habacher Zuschauer vor dem Anpfiff beim Blick auf die Aufstellung der Ayinger. Nur sechs Feldspieler und ein Torwart kamen aus der Kabine, um sich den Hausherren zu stellen. „Die Sportfreunde wollten im Vorfeld verlegen, weil Spieler wegen einer Hochzeit und Urlaub fehlten. Aber wir können unter der Woche wegen fehlenden Flutlichts nicht spielen“, sagte ASV-Trainer Martin Wagner. „Und ein Tausch des Heimrechts wäre auch schwierig, weil wir dann vier Auswärtsspiele in Folge haben würden.“

Die Habacher versuchten auf dem Feld, das Beste aus der Situation zu machen und schnürten die Ayinger von Beginn an in deren Hälfte ein. Nach zehn Minuten traf schließlich Michael Baumgartner zum 1:0 (11). Wenig später verletzte sich Ayings Thomas Veicht bei einem Zweikampf. Er versuchte, humpelnd weiterzuspielen. Kurz danach war aber Schluss für ihn und damit auch die Partie. Angesichts von nur mehr fünf SF-Feldspielern beendete Schiedsrichter Roland Fritzsch die Partie. „Wir gewinnen zwar gerne, aber nicht so“, sagte ein sichtlich verärgerter ASV-Chef Jürgen Heckmeier. Wagner ließ seine Mannen mit sieben gegen sieben ein Trainingsspielchen absolvieren. „Der Ausfall unserer drei Urlauber war dann doch nicht so schlimm,“ sagte er.  rh

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