Eleftherios Caci Der Peißenberger beging ein vehängnisvolles Handspiel.
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Eleftherios Caci Der Peißenberger beging ein vehängnisvolles Handspiel.

Kreisliga-Duell der personell Geschwächten

TSV Peißenberg: Handelfmeter entscheidet typisches 0:0-Spiel

  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen war das Heimspiel des TSV Peißenberg in der Kreisliga 1 gegen den SV Ohlstadt. Ein Handelfmeter entschied am Ende die Partie.

Peißenberg – Alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen war das Heimspiel des TSV Peißenberg in der Kreisliga 1 gegen den SV Ohlstadt. Im Duell zweier extrem ersatzgeschwächter Teams entschied letztlich ein Handelfmeter die Partie. Am Ende mussten sich die Peißenberger mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. „Eigentlich was das ein klassisches 0:0-Spiel“, urteilte TSV-Coach Florian Heringer, nachdem die zwei personell erheblich ausgedünnten Mannschaften – bei Peißenberg fehlten sechs, bei Ohlstadt sieben Stammkräfte – über weite Strecken Magerkost abgeliefert hatten.

In der ersten Hälfte zeigten sich beide Teams noch einigermaßen aktiv. „Da hätte es auch 2:2 stehen können“, berichtete Heringer, nachdem sowohl seine Mannschaft durch Marcel Schned und Philipp Solleder als auch die Ohlstädter zwei gute Tormöglichkeiten ausgelassen hatten.

In der zweiten Hälfte verflachte die Partie zusehends. Bei den Peißenbergern machten sich die vier Umstellungen nach dem Derbysieg in Polling bemerkbar. „Das Team war so nicht eingespielt“, so Heringer. Die Folge waren viele Stockfehler, die kaum Spielfluss aufkommen ließen. Nur sieben Minuten nach dem Wechsel folgte der schlussendlich entscheidende Pfiff: Der Unparteiische hatte ein Handspiel des Peißenbergers Eleftherios Caci im eigenen Strafraum erkannt und zeigte auf den Punkt. „Laut Regelwerk muss man den geben“, räumte Heringer ein. SVO-Routinier Simon Nutzinger ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. In souveräner Manier verwandelte er den Strafstoß zum 1:0 (52.). Danach verwalteten die Gäste aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen die Führung. Die Peißenberger mühten sich zwar nach Kräften, die Partie zu wenden, allerdings fehlte es ihnen an der Genauigkeit und an der offensiven Durchschlagskraft. Zwingende Chancen waren daher Fehlanzeige. „Insgesamt ist in der zweiten Hälfte nicht mehr viel passiert“, gestand Heringer nach dieser schwachen Kreisliga-Partie.

Fraglich ist, ob die Peißenberger, auch angesichts ihrer angespannten Personalsituation, am kommenden Spieltag ihre Punktekonto aufstocken können. Der Spielplan beschert ihnen mit dem Auswärtsspiel am morgigen Samstag mit dem FC Real Kreuth (16.30 Uhr) einen dicken Brocken. Das Team aus dem Landkreis Miesbach ist hervorragend aus den Startlöchern gekommen. Nach Heimsiegen gegen den Aufsteiger TSV Sauerlach (5:2) sowie den TSV Murnau (6:3) grüßen die offensivstarken Kreuther in der Kreisliga 1 von der Tabellenspitze. ROLAND HALMEL

Statistik

TSV Peißenberg 0 SV Polling 1 Tor: 0:1 (52.) Nutzinger (Handelfmeter. Gelbe Karten: Peißenberg 3 – Ohlstadt 2. Schiedsrichter: Fellix Wolf. Zuschauer: 100.

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