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Furioser Start: Nach nicht einmal zwei Minuten gingen die Eglfinger durch Anton Bach (im grünen Trikot, Nummer 6) gegen Antdorf in Führung. Am Ende hatten sie den Tabellenführer deutlich mit 4:1 besiegt

Kreisklasse 3: kompakt

Schandel zweifach für Benediktbeuern zur Stelle - Eglfing stürzt Antdorf

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Auch für Antdorf wachsen in der Kreisklasse 3 die Bäume nicht in den Himmel: Im Gastspiel in Eglfing kassierte der Tabellenführer die erste Niederlage, eine deutliche obendrein  

ASV Eglfing - ASV Antdorf 4:1 (3:1)

Die Serie von Pannen und Missgeschicken begann für die Antdorfer schon vor dem Anpfiff: Als sie in Eglfing angekommen waren, stellten sie fest, dass sie den Koffer mit ihren Trikots vergessen hatten. So musste Trainer hans-Peter Oswald sich auf den Weg zurück machen, um die Ausrüstung zu holen. Auf dem Spielfeld wurde es nicht besser: Nach zehn Minuten lag der Tabellenführer bereits mit 0:2 hinten. Nikola Spasic vergab unmittelbar nach dem Anpfiff die Riesenchance zur Antdorfer Führung, im Gegenzug traf Anton Bach zum Eglfinger 1:0. Wenig später ließ Josef Miller den zweiten Treffer folgen. Mit das einzige Positive für die Antdorfer war der sehenswerte Anschlusstreffer: Michale Wiedenhofer hämmerte den Ball aus über 40 Metern an die Latte, die zurückprallende Kugel nahm Markus Winkler auf und vollendete zum 1:2. Danach aber häuften sich wieder die Fehler bei den Gästen: „Wir können froh sein, dass wir nicht höher verloren haben“, berichtete Coach Hans-Peter Oswald. „Der Eglfinger Sieg war total verdient.“ Zunächst hatte seine Elf noch Glück, dass die Eglfinger einen laut Oswald sehr umstrittenen Foulelfmeter verschossen, dann aber gelang Simon Fettal das 3:1. Als Simon Strasser kurz nach der Pause zum 4:1 traf, „ging es für uns nur noch um Schadensbegrenzung“, so Oswald. Hochzufrieden war logischerweise sein Eglfinger Trainerkollege Dennis Destek: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, es hat alles gepasst.“ Dennoch trat er auf die Euphoriebremse mit Hinweis auf vergangene Saison: Da fuhren die Eglfinger nach wenigen Spieltagen einen herausragenden 3:0-Sieg gegen den späteren Meister Uffing ein – doch am Ende mussten sie trotzdem um den Klassenerhalt bangen.

TSV Benediktbeuern - SC Huglfing 3:0 (1:0)

„Wenn wir uns im Spiel weiter so verhalten, muss man Angst haben“, sagte Huglfings Trainer Anton Heichele nach dieser deutlichen Niederlage bei den bis dato sieglosen Gastgebern. Seine Mannschaft machte die selben Fehler wie eine Woche zuvor beim 0:4 in Antdorf. Nur waren die Huglfinger diesmal in der Offensive noch harmloser als beim ASV. „Die zwei, drei Chancen, die wir hatten, haben wir kläglich vergeben“, bemängelte Heichele. In den ersten 20 Minuten hielt seine Mannschaft noch gut mit, „aber dann sind wir wieder ins alte Muster verfallen“, so der SC-Coach. Verärgert war Heichele auch über die Körpersprache seiner Mannen nach dem 0:1: „Da traut sich keiner mehr was zu, da wird nur noch gehadert.“ Dabei war es jetzt nicht so, dass sich die Benediktbeurener Chancen am Fließband erspielt hätten. „Aber ihre vier, fünf Chancen haben sie genutzt“, so Heichele. „Wir dagegen hätten noch zwei Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen.“

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