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Umkämpftes Spitzenspiel: Gastgeber Antdorf (in roten Trikots, hier Florian März) und der ESV Penzberg (hier Paul Müller) schenkten sich nichts. Am Ende trennten sich die Kontrahenten leistungsgercht mit einem Unentschieden.  

Kreisklasse 3 Zugspitze: kompakt

Remis zwischen dem ASV Antdorf und dem ESV Penzberg - SC Huglfing verliert 

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Das Nachbarduell zwischen Antdorf und dem ESV Penzberg blieb ohne Sieger, auch der ASV Eglfing spielte unentschieden. Jeweils eine Niederlage gab’s für Huglfing und Oberhausen/Weilheim.

ASV Antdorf - ESV Penzberg 2:2

Die verzweifelte Suche in der Kreisklasse 3 nach einem Topteam läuft weiterhin. Zwei potenzielle Kandidaten, Antdorf und der ESV Penzberg, trennten sich 2:2 und erkannten, dass ihnen noch ein paar Bausteine fehlen. „Eine Spitzenmannschaft holt in solchen Spielen einen Dreier“, sagte Stefan Korpan vom ESV. Kollege Markus Winkler äußerte sich ähnlich. Ihn plagen weiter die Sorgen mit der Chancenverwertung. Sechs, sieben ordentliche Torszenen bringt sein Team in jeder Partie zusammen, verwertet aber zu wenige. „Am Ende stehst du da und weißt nicht, warum das passiert ist“, sagte der Antdorfer. Beide Teams bestimmten je eine Halbzeit – die erste Penzberg, die zweite der ASV. „Wir hätten ein Tor nachlegen müssen“, bemängelte Korpan. Seine Mannschaft führte nach 45 Minuten 2:1. Nach zwei schönen Sololäufen von Andreas Franke sowie ASV-Sturmtank Philipp Lipinski köpfte Kilian Burger den Ball nach einer Freistoßflanke ins Tor. Das erste Gegentor nach einer Standardsituation in der ganzen Saison, merkte Winkler an. Wie passend zu diesem ausgeglichenen Kräftemessen, dass Hrisovaladis Paliogiannis nach demselben Muster zum 2:2 ausglich. „Erstes Kopfball-Gegentor“, erklärte Korpan mit einem Augenzwinkern Richtung Winkler. Warum der ESV nach dem Wechsel abbaute, wusste der Coach nicht. Unnötige Fouls und lange Bälle prägten das Penzberger Spiel.   

ASV Eglfing - FCK Schlehdorf 3:3

Der ASV Eglfing tritt momentan auf der Stelle: Das 3:3 gegen Schlehdorf war bereits das vierte Unentschieden in Folgen. Saisonübergreifend haben die Eglfinger in den vergangenen 17 Partien nur einmal verloren, achtmal spielten sie remis. Im Vergleich zum 3:3 vergangene Woche in Oberhausen fühlte sich dieses Unentschieden für ASV-Trainer Dennis Destek etwas besser an. Wohl auch deswegen, weil sein Team in der zweiten Hälfte einen 1:3-Rückstand aufholte. „Die Entwicklung der Mannschaft ist cool, der Ertrag nicht“, so der Coach. Die Gastgeber waren im ersten Abschnitt überlegen und gingen durch Anton Bach auch verdient in Führung. Dann aber leisteten sich seine Mannen unnötige Ballverluste, die den Schlehdorfern zwei Alleingänge ermöglichten, die jeweils zu einem Tor führten. Als der FCK nach der pause mit einem berechtigten Foulelfmeter auf 3:1 davonzog, schwante so manchem ASV-Anhänger Übles. Doch die Hausherren fingen sich wieder, machten viel Druck und kamen jeweils nach einer Ecke durch Anton Miller und Matthias Heringer zu Toren. In der Folge war der ASV dem Siegtor näher als der gegner, doch fallen wollte es nicht mehr.   

SC Huglfing - FC Bad Kohlgrub-A. 1:5

An der Niederlage gab es für Huglfings Trainer Anton Heichele nichts zu deuteln: „Kohlgrub war in vielen Bereichen besser als wir.“ Dabei begann es für seine Mannschaft optimal, denn Thomas Schelle brachte sie frühzeitig in Führung. Danach hatte Schelle die Riesenchance auf das 2:0. Nach einem Absprachefehler gelang Bad Kohlgrub das 1:1, vier Minuten später gingen die Gäste durch einen Freistoß in Führung. „Danach haben wir wieder den Kopf hängen lassen und haben nicht mehr ins Spiel gefunden“, so Heichele. Er fragte sich hinterher, ob seine Spieler wirklich alles gegeben hatten. „Ich hatte mir schon mehr Gegenwehr erwartet“, so Heichele. Noch vor der Pause gelang dem FC der dritte Treffer. In der schlussphase legten die Kohlgruber noch zwei Treffer nach, einen davon per Elfmeter. „Das war eine Riesenklatsche, Kohlgrub war uns um einiges voraus“, so der SC-Coach.   

1. FC Garmisch-P. II - SG Oberhausen/Weilheim 3:2

Spätestens nach dieser Niederlage dürfte dem Letzten bei der SG klar sein: Mit einer sorgenfreien Saison wird’s nichts werden. Nach der siebten sieglosen Partie in Folge ist die Spielgemeinschaft endgültig im Tabellenkeller angekommen. Wie schon in der Woche zuvor gegen Eglfing verschliefen die Spieler aus Oberhausen und Weilheim auch diesmal den ersten Abschnitt komplett. „Garmisch hat eine spielstarke Mannschaft, und wenn du sie kombinieren lässt, kommt eben so etwas raus“, berichtete SG-Co-Trainer Martin Sailer. Den 2:0-Führung der Gastgeber, die ihnen binnen sieben Minuten gelang, war laut Sailer hochverdient. Nach dem Wechsel präsentierte sich die SG wie verwandelt. Verdienter Lohn waren die Treffer von Florian Obergruber und Patrick Jäger zum 1:2 und 2:2. In dieser Phase „hat’s wirklich gut ausgeschaut“, so Sailer. Dann aber machten die Werdenfelser noch einmal Druck – und trafen in der Schlussphase zum 3:2. Laut Sailer war dieser Treffer abseitsverdächtig.   

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