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Freude und Schmerzen nah beieinander: Während sich Habachs Maximilian Feigl nach dem 5:2 freut, liegt Torschütze Maximilian Nebl mit Krämpfen darnieder.  

„Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft“

Die Gala des Maximilian Nebl - ASV Habach souverän gegen SV Ohlstadt

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Ohlstadt bleibt ein Lieblingsgegner des ASV Habach. Trotz großer Personalsorgen verlängerte der ASV seine Erfolgsserie gegen die Ohlstadter und beendete gleichzeitig seine kleine Heimkrise

Der SV Ohlstadt bleibt ein Lieblingsgegner des ASV Habach. Trotz großer Personalsorgen verlängerte der ASV in der Kreisliga 1 seine Erfolgsserie gegen die Ohlstadter und beendete gleichzeitig seine kleine Heimkrise (zwei Niederlagen am Stück). „Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft und was sie in der aktuellen Besetzung geleistet hat“, sagte ASV-Trainer Jürgen Staiger nach dem 5:2 (3:1) gegen den Verfolger. Mit dem Sieg verkürzte der ASV den Abstand zum Tabellenführer Lenggries, der gegen Miesbach verlor.

„Wir sind richtig auf dem Zahnfleisch dahergekommen“, sagte Staiger angesichts der Personalsorgen, die sich noch verschärften, da sich Tobias Habersetzer bei einem Sturz nach einem Zweikampf (62.) eine Oberarmverletzung zuzog und ins Krankenhaus musste. „Vieles hat heute nicht gepasst, und wir waren auch nicht so souverän, aber das war auch den Ausfällen geschuldet“, erklärte Staiger.

„Den kannte ich bis vor dem Spiel noch gar nicht“

Sein Team begann gut: Felix Habersetzer (10.) traf bei der ersten ASV-Chance den Pfosten. Die zweite Möglichkeit bedeutete die Führung: Maximilian Feigl traf per Freistoß aus fast 30 Metern zum 1:0 (12.). Auf Zuspiel von Felix Habersetzer erhöhte Maximilian Nebl auf 2:0 (15.). Philipp Puchner verpasste nach einer Freistoßflanke das dritte Tor nur knapp (17.). Stattdessen gelang den Gästen durch Matthias Kaindl das 1:2 (18.). „Danach spielten wir nicht mehr so souverän“, so Staiger. Die Ohlstadter wurden stärker und drängten auf den Ausgleich. Die Habacher Abwehr stand aber recht stabil. Kurz vor der Pause verschafften sich die Hausherren Luft. Nachdem sich Felix Habersetzer den Ball erobert hatte, beförderte ihn Nebl zum 3:1 in die Maschen (39.).

Gleich nach dem Wechsel erhöhte Felix Habersetzer auf 4:1 (52.). Entschieden war die Partie dadurch aber nicht, da sich der SVO gegen die Niederlage stemmte. Die Gäste bedrängten den Habacher Kasten, bis Tobias Stadler das zweite Tor gelang (81.). Große Spannung kam aber nicht auf, weil Nebl gleich im Gegenzug wieder den alten Abstand herstellte (83.). Der dreifache Torschütze musste danach mit Krämpfen vom Platz. Für ihn gab Sebastian Reichhart sein Debüt. „Den kannte ich bis vor dem Spiel noch gar nicht“, so Staiger. Der Habacher Kader war wirklich sehr dünn.   

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