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Kreisliga kompakt: Die Top-Vier im direkten Duell

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Von: Roland Halmel

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Pollings Spieler Tobias Niederleitner (vo.) im Kreisliga-Spiel gegen den SV Ohlstadt.
Pollings Spieler Tobias Niederleitner (vo.) im Kreisliga-Spiel gegen den SV Ohlstadt. © Oliver Rabuser

In der Kreisliga 2 geht es an diesem Spieltag hoch her: Der ASV Habach empfängt Pöcking, Peißenberg ist zu Gast in Ohlstadt und Polling hat ein Kellerduell vor sich.

Landkreis – Vier Spieltage und damit bereits ein Drittel der Partien sind in der Kreisliga 2 bereits absolviert. Wie von Vielen prognostiziert, zeichnet sich ein spannender Kampf um die drei ersten Plätze ab, die den vorzeitigen Klassenerhalt und den Einzug in die Aufstiegsrunde bringen. Vier heiße Anwärter darauf, die allesamt sieben Punkte aufweisen, treffen an diesem Wochenende im direkten Duell aufeinander.

ASV Habach trifft auf punktgleichen SC Pöcking

„Das war ein Strauchler, kein Beinbruch“, urteilte Markus Vogt, Trainer des ASV Habach, nach dem 1:1 in Waldram. Aus diesem vermeidbaren Unentschieden gegen den vermeintlichen Außenseiter hat er aber einige Lehren gezogen. „Man hat gesehen, dass es mit ein paar Prozent weniger nicht reicht“, so Vogt. Er erwartet von seiner Elf im Heimspiel an diesem Samstag gegen den SC Pöcking-Possenhofen (15 Uhr) wieder vollen Einsatz.

Den boten in Waldram auf jeden Fall die Habacher Anhänger. „Das war ein richtiger Hexenkessel“, so Vogt, der darauf hofft, dass die ASV-Fans auch gegen den Bezirksliga-Absteiger ihr Team wieder so lautstark anfeuert. „Die Unterstützung von draußen macht schon was aus“, ist Vogt überzeugt.

Pöcking stuft er als gereifte, spielerisch und taktisch gute Mannschaft ein. Personell kann er gegen den punktgleichen Kontrahenten, der zuletzt beim Gastspiel in Peißenberger einige urlaubsbedingte Absenzen hatte, nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Benedikt Heckmeier und Sammy Schatten fehlen weiterhin. Michael Baumgartner und Stefan Kirnberger haben sich in den Urlaub verabschiedet. Vogt muss deshalb seine Startelf umbauen. Dennoch erwartet er einen Sieg seines Teams. „Diese kleine Liga erlaubt keine zwei Strauchler hintereinander“, macht Vogt deutlich.

TSV Peißenberg gastiert beim SV Ohlstadt

Nur sechs Siege holte der TSV Peißenberg in der gesamten vergangenen Spielzeit, in der er den Abstieg gerade noch so vermied. Zwei dieser Erfolge davon gelangen gegen den SV Ohlstadt, dem viele Experten in dieser Saison einiges zutrauen. Mit sieben Punkten aus drei Spielen haben die Werdenfelser diese Einschätzung bislang auch bestätigt.

„Ich schätze Ohlstadt stärker ein als Habach“, so TSV-Trainer Michael Stoßberger, der diesen Samstag beim SVO gastiert (16 Uhr). „Eine robuste und kompakte Mannschaft, die 90 Minuten lang rumpeln kann“, sagt Stoßberger über die Ohlstädter, die über eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern verfügen und die mit Trainerfuchs Stefan Schwinghammer einen routinierten Chefanweiser bekommen haben.

Personell schaut es bei den Peißenbergern etwas schlechter aus als zuletzt beim Heimspiel gegen Pöcking. Valentin Hörndl spielt Eishockey bei den „Miners“, Ramon Messner weilt im Urlaub. Zudem fällt Hannes Kunterweit aus. „Seine Rolle werde vermutlich ich übernehmen“, erklärt Stoßberger, der auch weiterhin auf den verletzten Spielmacher Johannes Jungmann verzichten muss. „Wir müssen kompakt stehen, und in der Offensive werden wir unsere Chancen bekommen“, so Stoßberger. „Wir fahren nach Ohlstadt, um zu punkten.“

SV Polling geht ins Kellerduell gegen DJK Waldram

Im letzten Testspiel vor Saisonbeginn zeigte der SV Polling gegen Utting eine starke Leistung. Für einen gelungenen Saisonstart schien alles gerichtet zu sein. Dann aber kam die 3:4-Auftaktniederlage gegen Peißenberg, die dem SVP einen Knacks verpasste. „Das Spiel war der Auslöser, warum es danach nicht mehr funktioniert hat“, analysierte Pollings Coach Michael Schöttl. Es folgtenweitere Niederlagen gegen Pöcking (2:5) und Ohlstadt (1:5) – so etwas nennt man einen veritablen Fehlstart. „Am Training lag es nicht, die Jungs waren voll dabei“, berichtete Schöttl, der das spielfreie vergangene Wochenende nutzte, um die verpatzten ersten Spiele aufzuarbeiten. „Wir starten jetzt einfach neu“, so Schöttl, der den Blick ausnahmslos nach vorn richtet.

Vor den Pollingern liegt am heutigen Samstag (15 Uhr) das Kellerduell bei der DJK Waldram, die wie der SVP noch sieglos ist. Allerdings tankte der DJK durch das Unentschieden zuletzt gegen Habach Selbstvertrauen. Genaus das, was den Pollingern derzeit abgeht. Im Kader wird es einige Umstellungen geben. Simon und Maximilian Hensel fehlen genauso wie die Schimpl-Brüder. Max Baumgartners Einsatz ist fraglich. Dafür kehren Kapitän Sebastian Gößl und Keeper Fabian Faltermeier nach langer Pause in die Startelf zurück.

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