Die Huglfinger (gelb) mussten sich eindeutig geschlagen geben.
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Die Huglfinger (gelb) mussten sich eindeutig geschlagen geben.

SC Huglfing hätte weitaus höher verlieren können

Landkreis Weilheim: FSV Höhenrain siegt - SC Huglfing mit Klatsche

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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Während die Spieler des FSV Höhenrain einen Sieg feiern konnten, bekam der SC Huglfing eine Packung vom TSV aus Benediktbeuern ab.

ASV Antdorf - ASV Eglfing abges.

Die Partie zwischen dem ASV Antdorf und dem ASV Eglfing wurde abgesagt, weil das Ergebnis eines Corona-Tests, den ein Antdorfer Spieler hatte vornehmen lassen, nicht in der erforderlichen Frist vorlag. Die Absage „ist eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen“, betonte ASV-Trainer Aleks Simic. Der betreffende Spieler habe Symptome einer Erkältung gezeigt und sich testen lassen. Er hatte am vergangenen Wochenende gespielt und war unter der Woche auch im Training gewesen. Im Antdorfer Team hoffen nun alle, dass der Test negativ ausfällt. Ein Nachholtermin fürs Spiel steht schon fest – es ist der Sonntag, 22. November.  ph

TSV Perchting-H. - ESV Penzberg 2:2

Tore: 1:0 (13.) Ar, 1:1 (40.) Neitzert, 1:2 (66.) Reicheicher, 2:2 (80.) Rampf. Zuschauer: 85.

Ein gutes Kreisklassenspiel bekamen die Zuschauer laut ESV-Trainer Jürgen Keilwerth zu sehen. „Es war ein kampfbetontes, aber auch spielerisch starkes Spiel von beiden Teams.“ Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit seiner Mannen imponierte dem Trainer. Den Rückstand (13.) steckten die Penzberger gut weg. „Wir haben einfach weiter gemacht und den verdienten Ausgleich erzielt“, berichtete Keilwerth. Es dauerte dennoch bis zur 40. Minute, ehe Maximilian Neitzert das 1:1 gelang. In der Pause „habe ich meinen Mannen gesagt, dass wir einfach dranbleiben müssen und so zu unseren Chancen kommen werden“, berichtete Keilwerth. So kam es denn auch. Michael Reicheicher schoss die Penzberger mit 2:1 in Führung. Im weiten Verlauf war der ESV am Drücker, „wir haben die Chance, mit 3:1 oder sogar 4:1 in Führung zu gehen“, sagte der ESV-Coach. Allerdings haperte es mit der Verwertung der Torchancen. Bei einer Möglichkeit, als ein Penzberger nach einem Querpass allein vor dem Tor stand und schoss „hatte ich den Torschrei schon auf den Lippen“, berichtete Keilwerth. Doch jubeln konnte er nicht, denn der Spieler schoss den Ball aus kurzer Distanz drüber. Wie so oft rächte sich das. Kurz vor Schluss gelang Perchting der 2:2-Ausgleich. „Wir nutzen einfach unsere Chancen nicht“ haderte Keilweth nach dem Spiel.  jg

SC Huglfing - TSV Benediktbeuern 0:5

Tore: 0:1 (5.) Guggemos, 0:2 (19.) Heinze, 0:3 (36.) Veicht, 0:4 (45.) Veicht, 0:5 (79.) Zelfel. Zuschauer: 100.

Das 0:5 spiegelt den Spielverlauf gut wider. „Es sah so aus, als wären die ein bis zwei Klassen höher als wir“, resümierte SC-Coach Anton Heichele. Die Gastgeber leisteten sich viele Fehler und gingen nicht in die Zweikämpfe. Ein Fehlpass in der eigenen Hälfte führte zum 0:1. Beim 0:2 mangelte es an der nötigen Gegenwehr. Erst danach gaben die Gastgeber ein Lebenszeichen von sich: Das vermeintliche 1:2 wurde allerdings vom Schiedsrichter wegen Abseits nicht anerkannt. Noch vor der Pause traf Benediktbeuern zwei weitere Male. „Hätten sie ihre Chancen konsequenter genutzt, hätte es auch höher stehen können“, so Heichele. In der zweiten Hälfte kassierte der SC noch das fünfte Tor. Warum seine Mannschaft so einen schlechten Auftritt hinlegte, konnte sich Heichele nicht erklären. „Ich bin geschockt, dass wir mit unserer doch ganz guten Aufstellung so gespielt haben.“  lk

FSV Höhenrain - SG Oberhausen/Weilheim 2:0

Tore: 1:0 (77.) Feirer, 2:0 (82.) Brücklmeier. Zuschauer: 100.

Die Niederlage ging für SG-Coach Friedrich Hentschel absolut nicht in Ordnung. Zwei klare Fehlentscheidungen in der zweiten Hälfte hätten seiner Meinung nach zur Niederlage geführt: Dem Gegentor zum 0:1 soll ein vom Schiedsrichter nicht geahndetes Foul an einem SG-Verteidiger vorausgegangen sein. Um wenigstens mit einem Unentschieden nach Hause fahren zu können, warfen die Gäste alles nach vorne. Höhenrain nutzte das zu einem Konter und zum 2:0. Dabei war der Schütze „klar im Abseits“, so Hentschel. In der Schlussphase scheiterte Dominik Reindl mit einem Kopfball am Pfosten. Danach ging ein Freistoß aus 20 Metern knapp drüber. Insgesamt war die Partie ausgeglichen. „Spielerisch gab es von beiden Seiten nicht viel zu sehen“, berichtete Hentschel. „Wenn das erste Tor nicht gegeben wird, dann kommt es erst gar nicht zum zweiten“.  lk

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