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Mihcael Schöttl zählt mit seinen 28 Jahren zu den Oldies in Polling.

Leitwolf Schöttl soll den SVP führen

SV Polling - Jürgen Feistl kann man getrost als Kenner der Kreisklasse bezeichnen. In den vergangenen beiden Jahren betreute er den SV Eberfing, nun coacht er die Pollinger. „Eigentlich wollte ich eine Pause machen“, so Feistl, „als aber in Polling ein Trainer abgesagt hat, haben sie mich noch einmal gefragt.“

Die Experten waren ob dieser Entscheidung verblüfft, zumal sich Polling in der Vergangenheit als heißes Pflaster für Trainer erwiesen hatte. Feistl aber bereut bislang seine kurzfristig getroffene Zusage keineswegs: „Ich bin zufrieden mit den ersten Wochen hier.“ Im Gegensatz zum Nachbarn Eberfing hat Feistl in Polling einen jüngeren Kader zur Verfügung. In manchem Testspiel schickte der SVP eine Elf mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren auf den Rasen. „Die Spieler hier können noch viel lernen, das macht die Sache interessant.“ Eine lange Phase des gegenseitigen Kennenlernens brauchte der Neutrainer nicht: „Ich hab’ viele schon in der Jugend gesehen, die Stützen kennt man.“ Als Leitwolf sieht der Trainer Michael Schöttl.

Der 28-jährige soll diese Saison in einer neuen Rolle fungieren: als Teil der Innenverteidigung. „Er soll das Spiel aufbauen, leiten.“ Mit dieser Personalie will Polling die Abwehr verdichten. 58 Gegentore in der vorigen Saison waren eines Tabellenvierten nicht würdig. Zweite Maßnahme ist ein verschärfter Kampf um die Nummer Eins: Vier Torhüter streiten im Training um den Platz zwischen den Pfosten. Die Offensive bleibt Pollings Prunkstück – diese wird durch die Verpflichtung von Fabian Schmidt (SV Raisting) sogar noch hochkarätig verstärkt. So mag das Saisonziel, ein Platz unter den ersten fünf, nicht überraschen. Entscheidend dafür ist laut Feistl der Saisonstart: „Wenn man gut startet, ist alles möglich.“ Die Liga bezeichnet er als ausgeglichen. Zu den Favoriten zählt er Unterammergau, Uffing und Bad Heilbrunn.

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Quelle: fussball-vorort.de

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