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Der sportliche Leiter der Raistinger Reserve musste gegen Weil selbst auf dem Platz mit angreifen - ohne Erfolg.

Kreisklasse 4: Kompakt

Maleki schockt Hohenpeißenberg - Weil deklassiert Raisting II

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Die Raistinger-Reserve sieht gegen den Tabellenführer kein Licht, muss sogar den Sportvorstand aufs Feld schicken. Hohenpeißenberg wird von einem Doppelpacker geärgert.

TSV Hohenpeißenberg - TSV Peiting II 1:3

Tore: 1:0 (1.) Goldbrunner, 1:1 (20.) Maleki, 1:2 (23. Maleki (Foulelfmeter), 1:3 (46.) Tedesco (Eigentor). Gelb-rote Karte: Hohenpeißenberg: Greiner (82.). Schiedsrichter: Fabian Bremauer (SV Apfel-dorf). Zuschauer: 75.

Ein Sieg – und der TSV Hohenpeißenberg wäre mutmaßlich aller Abstiegssorgen ledig gewesen. Doch Fußball findet nicht im Konjunktiv statt. In der Realität war es am Samstag so, dass sich die Elf von Trainer Alex Sanktjohanser eine unterm Strich verdiente Niederlage gegen die Peitinger Reserve einhandelte und damit wieder um den Klassenerhalt bangen muss.

Dabei legten die Gastgeber einen Start nach Maß hin. Nach nur einer Minute brachte Florian Goldbrunner sein Team in Führung. „Nach zehn Minuten haben wir dann aber aufgehört, Fußball zu spielen“, bemängelte Sanktjohanser. Mal abgesehen davon, dass der Ausgleich der Peitinger laut Hohenpeißenbergs Trainer aus einer Abseitsstellung erzielt wurde, ließen die Hausherren den Gegner viel zu einfach kombinieren. Der nächste Tiefschlag folgte nur drei Minuten später, als ein Hohenpeißenberger Verteidiger seinen Gegenspieler unnötig rempelte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Peitings Sadiulla Maleki, der schon den ersten Treffer erzielt hatte, zum 2:1. Im zweiten Abschnitt waren erst einige Sekunden gespielt, als Marco Tedesco den Ball nach einer Flanke der Gäste nit dem Kopf ins eigene Tor beförderte. Damit war der Widerstand der Hohenpeißenberger gebrochen. „Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen und es hat an der Laufbereitschaft gefehlt“, sagte Sanktjohanser. ssc

SV Raisting II - FC Weil 0:4

Tore: 0:1 (52.) Greinwald, 0:2 (62. Seeholzer, 0:3 (68.) Ludwig, 0:4 (73.) Greinwald. Schiedsrichter: Franz Eidenschink (FC Eintracht München). Zuschauer: 30.

Der Tabellenführer der Kreisklasse 4 war am Ende zu stark für die zweite Garnitur der Raistinger, die einmal mehr stark ersatzgeschwächt war. Zu allem Überfluss musste Ludwig Huber früh verletzt ausgewechselt werden (4.). Zur Pause war dann auch für Andreas Hoy ebenfalls aus Verletzungsgründen vorzeitig Schluss. „Es passt halt alles zusammen“, sagte Maximilian Stöckl. Der sportliche Leiter musste selbst auflaufen. In der ersten Hälfte hatte Weil schon einige gute Möglichkeiten, ging aber fahrlässig damit um. Der SVR hätte die Gäste bestrafen können. Andreas Hoy und Ramon Messner waren in aussichtsreicher Position vor dem Tor aufgetaucht, scheiterten aber jeweils. Nach der Pause machte Weil mit vier Toren binnen 20 Minuten den Sieg perfekt. „Wir haben hinten zu locker gespielt und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen“, sagte Stöckl. Der Sieg der Gäste sei verdient gewesen. Einen Dank richtete Stöckl an den FC Weil, der kurzfristig einer Spielverlegung auf einen späteren Anstoßtermin zugestimmt hatte. „Das macht sicher auch nicht jeder Verein“, so Stöckl.  ph

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