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SVP-Trainer Pröbstl bleibt weiter realistisch. 

Erfolg beim SC Gröbenzell

„Nein, nein, nein“: Polling auch nach viertem Auswärtssieg in Folge demütig

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Marco Pröbstl ist nicht gerade als Träumer bekannt. Er ist Realist. So verwundert es nicht, dass der Trainer des SV Polling auch nach dem vierten Auswärtssieg in Folge, der sein Team auf Platz fünf springen lässt, nicht von einer möglichen Spitzenplatzierung am Saisonende spricht.

Polling– „Nein, nein, nein“, betont er. „Wir haben heute den Vorsprung nach unten auf acht Punkte ausgebaut – und nur das ist es, was zählt.“ Seine Mannschaft bewies sich in Gröbenzell einmal mehr als Spezialist für späte Tore. Das 1:0 durch Michael Schwinghammer fiel erst in der 88. Minute. Der Pollinger Stürmer hatte eine Flanke von Patrick Schuster technisch anspruchsvoll per Volleyschuss versenkt. „Super gemacht“, lobte Pröbstl. 

Den Schlusspunkt setzte kurz darauf der eingewechselte Tobias Niederleitner, der nach einem Konter von der Mittellinie alleine auf den Torwart zulief, diesen elegant aussteigen ließ und den Ball zum 2:0 ins leere Tor einschob. Den Grundstein für den bereits sechsten Saisonsieg – fünf davon holte Polling auf fremden Plätzen – bildete die stabile Defensive um Innenverteidiger Fabian Berg und Torhüter Matthias Schuster, der mehrmals glänzend reagierte.  

Statistik

SC Gröbenzell:

Pangerl – Jais, K. Sostmann, Wiesmayer, Hofbauer, Baderschneider, J. Sostmann, Felser, Schuhmann, Groß, Miklautsch/ Scheibner, Kirner, Möller. 

SV Polling: M. Schuster, Berg, C. Baierlacher, B. Baierlacher, Schleicher, Schimpl, Mayr, Gößl, Clement, P. Schöttl, Schwinghammer/ Niederleitner, M. Schöttl, P. Schuster. 

Tore: 0:1 (88.) Schwinghammer, 0:2 (90.+4) Niederleitner. 

Gelbe Karten: Gröbenzell: Felser – Polling: Berg, Schleicher, Schimpl, Niederleitner. 

Schiedsrichter: Lukas Seider (WSV Unterammergau). 

Zuschauer: 50.

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