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Dem Tabellenführer einen Schritt voraus: Oberhausen (in weißen Trikots, hier Maximilian Heringer) holte gegen Uffing einen verdienten Sieg. 

Kreisklasse 3: Kompakt

Oberhausen kämpft Tabellenführer Uffing nieder, torreiche Remis in Penzberg und Schäftlarn

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Peißenberg ärgert sich über die Punkteteilung mit dem ESV Penzberg. Eglfing kommt mit einem Remis gegen Schäftlarn ebenfalls nicht weiter. Dafür durfte der BSC Oberhausen jubeln.

ESV Penzberg 2
TSV Peißenberg 2

Tore: 1:0 (20.) Reicheicher, 2:0 (22.) Güven, 2:1 (63.) Hohenadel, 2:2 (90.+2) Hohenadel. Rote Karte: Peißenberg: Huber (34., Beleidigung). Schiedsrichter: Georg Heiland (TSV Rottenbuch). Zuschauer: 70

Erst als sie mit 0:2 hinten lagen und zudem einen Spieler weniger auf dem Feld hatten, wachten die Peißenberger auf. Am Ende wurden sie mit einem Unentschieden belohnt. „Für die Moral ist dieser Punkt vielleicht ganz gut“, sagte TSV-Trainer Bodo Nusser. „Vom Spielverlauf ist dieses Ergebnis verdient“, so die Einschätzung von Penzbergs Coach Stefan Korpan. In der ersten Halbzeit war es sein Team, das in dieser nickelig geführten Partie den Ton angab. „Da haben wir fast keine Chancen zugelassen“, so Korpan. Bei den Treffern von Michael Reicheicher und Semi Güven leisteten die Peißenberger allerdinks kräftig Schützenhilfe. „Das waren im Grunde zwei Eigentore von uns“, so Nusser, der seiner Mannschaft für die ersten 45 Minuten ein schlechtes Zeugnis ausstellte. „Die haben wir komplett verschlafen.“ Für die Peißenberger kam es noch schlimmer: Nachdem ihm sein Gegenspieler zweimal in die Hacken getreten hatte, titulierte Andreas Huber ihn mehrmals mit dem A-Wort. Dafür bekam der TSV-Verteidiger die rote Karte zu sehen.

In der Halbzeit redete Nusser seiner Mannschaft ins Gewissen. Ich habe ihnen gesagt: „Zeigt, was ihr könnt. Das Spiel ist noch lange nicht verloren.“ Der TSV nahm sich die Worte seines Trainers zu Herzen. Maximilian Hohenadel gelang erst das 1:2 und in der Nachspielzeit auch noch das 2:2. „In der zweiten Halbzeit haben einige meiner Spieler gleich um zwei bis drei Gänge zurückgeschaltet“, bemängelte ESV-Coach Korpan.  ssc

BSC Oberhausen 3
SV Uffing 1

Tore: 1:0 (13.) Genc, 2:0 (55.) Genc, 2:1 (62.) Steindl (Handelfmeter), 3:1 (90.) Alkfaji. Schiedsrichter: Hasan Koyun (FC Penzberg). Zuschauer: 55

Das macht Ostern für die Fußballer des BSC Oberhausen gleich noch ein Stückchen angenehmer. Im Heimspiel gegen den souveränen und seit sechs Spielen unbesiegten Tabellenführer vom Staffelsee fuhr der BSC einen Sieg ein, der laut seinem Trainer Markus Bierling auch vollauf in Ordnung ging. „Egal, wer momentan bei uns auf dem Platz steht, alle hauen sich rein“, lobte der Coach den beherzten Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben Uffing recht gut beherrscht.“ Vom Auftritt des Spitzenreiters war Bierling enttäuscht: „Da hatte ich mir mehr erwartet.“ Der überragende Mert Genc brachte die Gastgeber früh in Führung. Noch vor der Pause hatte der BSC die Chance auf den zweiten Treffer. Der fiel dann Anfang des zweiten Abschnitts, wiederum durch Genc. Spannend wurde es nur noch einmal, nachdem Uffing per Handelfmeter auf 1:2 herangekommen war. In aller Regel stand die Oberhausener Viererkette aber sehr stabil. In der Schlussminute sorgte Majeed Alkfaji mit dem 3:1 für die Entscheidung.  ssc

TSV Schäftlarn 2
ASV Eglfing 2

Tore: 1:0 (26.) Graham, 1:1 (53.) Simon Strasser, 2:1 (82.) Möller, 2:2 (89.) Zach. Schiedsrichter: Markus Doll (FSV Höhenrain). Zuschauer: 50

Der ASV Eglfing tritt im Abstiegskampf auf der Stelle. Im Duell gegen die punktgleichen Schäftlarner musste er sich mit einem Unentschieden begnügen. Für Trainer Dennis Destek waren das zwei verlorene Punkte, denn „wir waren klar besser“. Am Ende aber musste der ASV sogar mit diesem einen Punkt zufrieden sein, denn der Ausgleich durch Markus Zach fiel erst in vorletzter Minute. „Vom Psychologischen wäre es eine Katastrophe gewesen, wenn wir dieses Spiel verloren hätten“, so Destek. Schlussendlich aber war der ASV in der Chancenverwertung zu nachlässig. In der ersten Hälfte vergaben Anton Bach und zweimal Michael Horn beste Möglichkeiten, nach der Pause vergab Simon Strasser freistehend mit einem Kopfball. Immerhin: „Wir haben den Abstiegskampf angenommen“, so Destek.  ssc

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