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Der TSV Peißenberg ist aktuell arg gebeutelt.

Herbstzeit ist Erkältungszeit

Peißenberg fällt das komplette Mittelfeld aus

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Entweder verletzt oder erkrankt: In der Kreisliga 1 fällt dem TSV Peißenberg fast seine gesamte Stammbesetzung im MiIttelfeld aus. Mit Personalproblemen zu kämpfen hat auch der zuletzt auf eigenem Platz schwächelnde ASV Habach im Gastspiel beim TSV Murnau.

VON ROLAND HALMEL

ASV Habach

Zu Hause stottert derzeit der Motor beim ASV Habach. Die letzten zwei Heimpartien gegen Uffing und Holzkirchen II gingen verloren. Auswärts sieht es dagegen besser aus: Da steht beim ASV erst eine Niederlage beim Spitzenreiter Lenggries zu Buche. An diesem Samstag ist die Truppe von Trainer Jürgen Staiger erneut in der Fremde beim TSV Murnau gefordert (16 Uhr). Die Elf vom Staffelsee beendete in der vergangenen Woche durch einen 2:1-Erfolg bei Schlusslicht Egling eine drei Spiele währende Niederlagenserie. Mit insgesamt vier Siegen rangiert der TSV, bei dem Tim Schmid im Sommer als neuer Trainer kam und der mit Manuel Pratz über einen herausragenden Spieler verfügt, auf Platz sechs. „Für uns ist das ein Derby“, so Staiger angesichts der geographischen Nähe beider Vereine. In der Vergangenheit lieferten sich beide Teams stets hart umkämpfte Duelle. „Darauf stellen wir uns wieder ein“, berichtet Staiger, der nach wie vor personelle Sorgen hat. Michael Baumgartner und Martin Leiß fehlen sicher, fraglich sind Benedikt Heckmeier und Christian Radiske. „Uns fehlt es derzeit ein wenig an der geistigen und körperlichen Frische. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Mannschaft diese Defizite durch Willen und Charakter auffängt“, so Staiger, der guter Dinge in das Nachbarschaftsduell geht. Das vorerst letzte in Murnau entschied der ASV mit 1:0 für sich.

TSV Peißenberg

Herbstzeit ist Erkältungszeit: Damit macht derzeit der TSV Peißenberg unliebsame Bekanntschaft. Hannes Jungmann und Christoph Berner, zwei der wichtigsten Spieler der vergangenen Woche, erwischte die Grippe. Dazu muss Coach Bodo Nusser beim Auftritt an diesem Samstag beim FC Deisenhofen II (13 Uhr) auch noch auf Andreas Hett (Prellung) verzichten. „Damit fällt mir fast das komplette Mittelfeld weg“, bedauert Nusser vor dem Vergleich mit dem Tabellenneunten, der zuletzt Spitzenreiter Lenggries durch ein 1:1 die ersten Punkte wegschnappte. Das Tor für die FC-Reserve erzielte der ehemalige Penzberger Torhüter Sandro Volz, der als Stürmer auflief. „Deisenhofen ist ein bisschen eine Wundertüte,“ so Nussers Meinung zum Gegner, der aus einem großen Reservoir an Spielern schöpfen kann. Trotz der Personalsorgen will der TSV-Coach nicht jammern. „Jetzt haben andere die Möglichkeit, zu zeigen, dass sie in die erste Elf gehören.“ Durch diese Ausfälle haben Spieler aus der zweiten Reihe eine Chance. „Wir wollen trotzdem in Deisenhofen etwas holen“, so der Coach. Probleme könnte aber der kleine Kunstrasenplatz in Deisenhofen machen. „Das wird eine Umstellung für uns. Da heißt es erst einmal, die ersten 20 Minuten zu überstehen“, so Nusser.

SV Polling

Nach neun Spielen als einziges Team noch ungeschlagen, dazu mit der besten Abwehr und dem besten Torjäger der Liga (Max Scheck mit neun Toren) gesegnet. Die aktuellen Zahlen über den Lenggrieser SC sind sehr überzeugend. Das heißt aber nicht, dass die Konkurrenz, wie der SV Polling, wo der LSC an diesem Sonntag (14 Uhr) gastiert, vor dem Tabellenführer in Ehrfurcht erstarrt. „Wir wollen den Rückenwind der letzten Woche nutzen und alles in die Waagschale werfen, um vielleicht eine Überraschung zu schaffen“, sagt SVP-Trainer Robert Färber. Er hofft, dass der Last-Minute-Sieg in Waldram mit zwei Treffern in der Nachspielzeit die Verkrampfung bei seinem Team gelöst hat. „Wir gehen als Außenseiter in die Begegnung und haben somit nichts zu verlieren“, so Färber. Er verspürt keinen Druck auf seiner Mannschaft, die in dieser Saison zu Hause noch ohne Sieg ist. Dass ausgerechnet gegen die Lenggrieser, die vergangene Woche beim 1:1 gegen Deisenhofen II erstmals Punkte abgaben, der erste Heimsieg eingefahren wird, erwartet Färber nicht. „Ein Punktgewinn wäre für uns definitiv ein Erfolg“, so der SVP-Coach, der wieder auf seinen Stammkeeper Mathias Schuster zurückgreifen kann. Verletzt fehlen werden dagegen weiterhin Michael Schleicher, Michael Schwinghammer und Barnabas Baierlacher.

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