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Penzberg Futsaler vor Heimspiel gegen Düsseldorf unter Zugzwang

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Von: Andreas Mayr

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Klare Ansage: Penzbergs Trainer Andreas Brunner erwartet von seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf Spektakel – und Punkte.
Klare Ansage: Penzbergs Trainer Andreas Brunner erwartet von seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf Spektakel – und Punkte. © andreas mayr

Der FC Penzberg erwartet die Futsaler von Fortuna Düsseldorf zum Heimspiel in der Halle am alten Wellenbad. Trainer Andreas Brunner muss drei wichtige Spieler ersetzen.

Penzberg – Das Siegel „Bundesliga“ schützt. Das hat der Deutsche Fußball-Bund, der seit diesem Jahr auch die Erste Liga im Futsal organisiert, nochmals bestätigt. Der FC Penzberg hat angefragt, wie sich das denn angesichts von exponentiell steigenden Coronazahlen verhält, ob etwa an eine Pause zu denken sei. Klar ist die Ansage aus der DFB-Zentrale: „Die Bundesliga spielt weiter“, so fasst es Andreas Brunner, der Trainer beim FCP zusammen.

Sogar die Anträge auf Spielverlegungen, die ein paar Vereine gestellt hatten, lehnte der Verband ab. Für Spieler wie Trainer gilt aber selbstverständlich die 2G-Regelung. Inwiefern das die Gegner betrifft, kann Andreas Brunner nicht abschätzen. Sein Team, also der Kader für das Heimspiel am Sonntag, sei komplett geimpft oder genesen. Corona könnte noch zum entscheidenden Faktor werden – nur eben nicht beim FC Penzberg.

FC Penzberg muss gegen Fortuna Düsseldorf Skoro, Puta und Utamälleki ersetzen

Der hat vor dem Duell mit Fortuna Düsseldorf (13 Uhr) in der Halle am alten Wellenbad andere Sorgen. Mit Andrej Skoro (Nasen-Operation/Minimum sechs Wochen Pause) und Adam Puta (doppelter Muskelabriss/drei Monate) fallen zwei der offensivstärksten Kräfte aus. Zudem ist Torwart Christian Utmälleki verhindert. Martin Maier, Neuzugang von 1860 München vor der Saison, rückt nach. Gegen HOT 05 vor zwei Wochen (1:7) gewährte ihm der Coach bereits eine Halbzeit zum Warmspielen. Denn gegen Düsseldorf fällt dem Tormann eine zentrale Rolle zu.

Das System der Fortuna ist auf weite Bälle ausgelegt. „Heißt für Martin, dass er vor dem Tor spielen muss, um Bälle abzufangen“, erklärt Andreas Brunner. Die Düsseldorfer Taktik des Einlullens funktionierte bislang recht ordentlich, zwei Siege und nur 13 Gegentore (besser etwa als Meister Weilimdorf) zeugen vom Erfolg dieses Konzepts. Klingt also diesmal nach weniger Budenzauber im Wellenbad. Wobei Coach Brunner widerspricht: „Ich hoffe eigentlich, dass es mehr Spektakel wird“ – zumindest was seine eigene Mannschaft angeht.

Trainer Brunner wünscht sich drei Punkte aus den nächsten drei Spielen

Zuletzt gegen HOT 05 stockte das starke Umschaltspiel der Penzberger. Mehr Mut und mehr Wege in die Tiefe wünscht sich der Coach. Als zweiten Punkt thematisierte Brunner die defensive Zweikampfarbeit, wo sich Fehlermuster bei der 1:7-Klatsche ständig wiederholten. Wie wichtig das Duell mit Blick auf den Klassenerhalt ist, illustriert Brunner anhand der Vorwoche.

Die Wakka Eagles, bislang Schießbude und punktlos, holten ihren ersten Zähler in Mainz (5:5). „Spätestens jetzt sind wir unter Zugzwang“, betont der Trainer. Drei Partien verbleiben in der Vorrunde, drei Punkte sollten die Penzberger holen, sagt Brunner. Am besten schon diesen Sonntag. „Es steht viel auf dem Spiel.“ (ANDREAS MAYR)

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