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Willlkommen in Penzberg: Martin Wagner (links) wird von FCP-Chef Joachim Plankensteiner begrüßt.

Fussball: Bezirksliga

Ein Habacher übernimmt den Trainerposten beim FC Penzberg

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  • Roland Halmel
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Der FC Penzberg hat seinen neuen Trainer präsentiert: Es ist einer, der beim Nachbarn ASV Habach zuletzt Erfolge feierte. Gegen Herakles SV ist aber noch Interimscoach Sepp Siegert in Amt und Würden.

Penzberg - Drei Siege in vier Spielen. Das ist die Bilanz von Sepp Siegert, nachdem er Mitte August interimsweise als Nachfolger von Thomas Dötsch den Trainerjob beim FC Penzberg übernahm. Maximal ein Dreier kann jetzt an diesem Wochenende noch hinzukommen, dann tritt Siegert wieder ins zweite Glied zurück. Nun stellte der Bezirksligist den neuen Coach vor: Martin Wagner wird ab der kommenden Woche das Kommando beim FCP übernehmen.

Der 34-Jährige trainierte bis Juli den ASV Habach und hatte freiwillig seinen Posten geräumt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Martin“, erklärt Siegert, der unter Wagner dann wieder als Co-Trainer arbeiten wird. „Wir hatten gute Gespräche und sind voll auf einer Linie.“ Joachim Plankensteiner, 1. Vorsitzender des FC Penzberg, sagt: „Wir kennen Martin schon lange, da er ja quasi in der Nachbarschaft sehr erfolgreich gearbeitet hat. Gerade sein offensiver Spielansatz und seine Fähigkeit, während des Spiels die richtigen Anpassungen vorzunehmen, haben uns beeindruckt.“ Plankensteiner hofft auf eine langjährige Zusammenarbeit.

Wagner hat als Spieler vier Jahre lang beim BFC Wolfratshausen in der Landesliga mehr als 80 Spiele bestritten, bevor er nach zwei Jahren beim TuS Geretsried (Bezirksoberliga) zu seinem Heimatverein ASV Habach zurückkehrte. Nach dem verletzungsbedingten frühzeitigen Ende seiner Spielerlaufbahn übernahm er 29-jährige zur Spielzeit 2014/15 den ASV Habach als Trainer. In der vergangenen Saison scheiterte der ASV nur knapp am Bezirksliga-Aufstieg. 

Beim Gastspiel der Penzberger am Sonntag (15 Uhr) beim Herakles SV München wird noch Interimscoach Siegert in der Verantwortung stehen. Die Griechen belegen den letzten Tabellenplatz, was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass sie erst sechs Spiele und damit deutlich weniger als die Konkurrenz absolviert haben. „Ihr Mann für alles, Athanasios Menzis, macht das ganz schlau: Weil er im August viele Urlauber hat, verlegt er so viele Spiele wie möglich“, sagt Siegert über den Trainer, Manager und Stadionwirt von Herakles. Menzis sorgte im Sommer einmal mehr für einen großen Umbruch: 19 neue Spieler kamen. Eine der wenigen Konstanten bei den Münchnern ist Angreifer Iulian Stancu (2 Tore). 

Wie der FCP, der im Pokal im Einsatz war, mussten die Griechen auch unter der Woche, im Nachholspiel gegen Phönix München, ran. Gegen den Stadtrivalen holte Herakles einen Last-Minute-Sieg (3:2). „Sie sind ein gefährlicher Gegner, den wir nicht unterschätzen sollen“, warnt Siegert. Von sechs Vergleichen verlor der FCP vier. Beim Personal hat Siegert bei seiner Abschiedsvorstellung in München keine größeren Probleme. Nur Keeper David Salcher und Spielmacher Max Panholzer sind angeschlagen. Sie sollten aber spielen können. „Ein Dreier zum Abschluss wäre eine schöne Sache“, so Siegert. 

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