Empfahl sich für weitere Einsätze: Sinan Ondörtoglu vom TSV Peißenberg (im schwarzen Trikot) zeigte im Heimspiel gegen den ESC Kempten eine überzeugende Leistung.
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Empfahl sich für weitere Einsätze: Sinan Ondörtoglu (im schwarzen Trikot) zeigte im Heimspiel gegen Kempten eine überzeugende Leistung.

Eishockey Peißenbergs Kader in Partien gegen Miesbach und Geretsried wieder größer

„Eishackler“: Personalsituation entspannt sich

  • vonRoland Halmel
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Für die beiden Partien am Wochenende ist der Kader des TSV Peißenberg angewachsen. Vermutlich wird sogar ein Spieler auflaufen, der eigentlich noch verletzt sein müsste.

Peißenberg – Zwei Punkte sicherte sich der TSV Peißenberg am Bayernliga-Auftaktwochenende beim 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen den ESC Kempten – und das, obwohl vier Stammkräfte fehlten. An diesem Wochenende schaut es für die Mannschaft von Trainer Randy Neal personell etwas besser aus. Im Gastspiel am heutigen Freitag beim TEV Miesbach (20 Uhr) und im Heimspiel am Sonntag gegen den ESC Geretsried (17.30 Uhr) kehrt Stürmer Moritz Birkner aufs Eis zurück. Eventuell ist auch Martin Lidl dabei. Der Verteidiger war, obwohl bei ihm eine mehrwöchige Pause vorausgesagt worden war, bereits diese Woche wieder im Training. Weiterhin fehlen werden dagegen der verletzte Tobias Estermaier und der beruflich verhinderte Markus Andrä. „Vielleicht bekommen wir vier Reihen hin“, sagt Co-Trainer Simon Mooslechner. Vermutlich wird das klappen, weil auch U20-Spieler Sinan Ondörtuglu, der zuletzt im Heimspiel gegen Kempten zu überzeugen wusste, erneut zur Verfügung steht. „Das werden zwei schwere Aufgaben“, sagt Mooslechner mit Blick auf die Konkurrenten.

Eishockey: TEV Miesbach zählt zu den Titelanwärtern, aber Peißenberg gibt sich selbstbewusst

Die Miesbacher, die zu den Titelanwärtern in der Bayernliga zählen, holten neben Pfaffenhofen als einziges Team am Auftaktwochenende die volle Punktzahl. Gegenüber der vergangenen Saison hat sich beim letztjährigen Hauptrunden-Ersten personell nur wenig getan. Mit Stürmer Christian Fischhaber vom DEL2-Team des EV Landshut gab es nur einen einzigen Neuzugang. Die Kontingentstellen beim TEV besetzen weiterhin die Tschechen Bobby Slavicek und Filip Kokoska. Einen Wechsel gab es dagegen hinter der Bande. Ivan Horak löste Peter Kathan als Coach ab. „In Miesbach haben wir eigentlich immer ganz gut ausgeschaut“, so Mooslechner. Er sieht die „Eishackler“, die in der vergangenen Saison beim TEV nur knapp mit 2:3 nach Penaltyschießen verloren, nicht chancenlos. Das zeigte auch das Rückspiel, das Peißenberg mit 4:1 gewann.

Eishockey: In der Vorbereitung hat Peißenberg gegen Geretsried gewonnen

Eine ausgeglichene Bilanz – zwei Siege, zwei Niederlagen – hatten die Peißenberger in der vergangenen Spielzeit auch gegen Geretsried aufzuweisen, die am Sonntag in der Eishalle an der Pestalozzistraße zu Gast sind. Gegen die „River Rats“, die inzwischen vom ehemaligen Peißenberger Trainer Rudi Sternkopf betreut werden, bestritten die „Eishackler“ vor drei Wochen eines ihrer beiden Testspiele, das sie mit 6:4 gewannen. „Damals waren sie aber noch nicht eingespielt, weil sie kein eigenes Eis hatten“, will Mooslechner diesen Erfolg nicht überbewerten. „Geretsried hat ein gutes Team“, so der „Eishackler“-Co-Trainer. Im Vergleich zur Saison 2019/20 hat es bei den „River Rats“ kaum personelle Veränderungen gegeben. Neu im Team ist der tschechische Verteidiger Marek Haloda. Die zweite Kontingentstelle besetzt weiterhin dessen extrem torgefährlicher Landsmann Ondrej Horvath. „Unser Ziel sind drei Punkte aus den beiden Spielen“, so Mooslechner, der mit einer ähnlichen Ausbeute wie am ersten Punktspiel- Wochenende durchaus zufrieden wäre.

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