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Platz zwei verteidigt - Der ASV Habach kommt gegen Ohlstadt nach 0:2-Rückstand zurück

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Von: Oliver Rabuser

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Beinahe ins Aus manövriert: Die Habacher (in weißen Trikots, hier Michael Baumgartner) punkteten nur mit Glück. or
Beinahe ins Aus manövriert: Die Habacher (in weißen Trikots, hier Michael Baumgartner) punkteten nur mit Glück. or © Tamara Rabuser

Der ASV Habach legte gegen den SV Ohlstadt eine Aufholjagd nach Maß hin. In der Schlussviertelstunde drehten die Hausherren noch einen 0:2-Rückstand.

Habach – Der jüngste Negativtrend beim ASV Habach setzte sich auch am letzten Spieltag der Kreisliga 2 fort. Der zweite Tabellenplatz, verbunden mit einer üppigeren Anzahl an Bonuspunkten für die Meisterrunde, schien bereits verspielt. Der SV Ohlstadt lag bereits mit 2:0 in Führung. Doch weil die Gäste es versäumten, den dritten Treffer nachzulegen, fühlten sich die Habacher zum Ende hin doch noch angestachelt, das drohende Unheil abzuwenden. Und tatsächlich: In der Schlussminute traf Florian Neuschl mit einem Schuss aus spitzem Winkel in die kurze Torecke zum 2:2 (0:1)-Endstand.

„Was wir gerade nicht können, ist das Beißen, den Sieg erzwingen“, hielt Andreas Hoiss fest. Der Vertreter von Chefcoach Markus Vogt musste eine „von uns unterirdische erste Halbzeit“ einräumen. Ganz sicher ist er sich bei den Ursachen für das schwache Abschneiden der vergangenen Wochen nicht. „Aber uns gehen die Typen ein wenig ab.“ Benedikt Heckmeier, der fraglos in dieses Ressort fällt, war am Samstag nicht dabei. Beim Rest vermisste Hoiss ein akzeptables Maß an Widerstandskraft. In Last-Minute-Torschütze Neuschl sieht der Coach einen aus der nachrückenden Generation, die irgendwann vielleicht das Zepter in die Hand nimmt. Obgleich Neuschl bereits über die volle Distanz in der Reserve kickte, schickte ihn Hoiss in der Schlussphase nochmals aufs Feld. „Er ist so ein Typ, dem das egal ist.“

Ob das Remis letztlich verdient war, lässt sich kontrovers diskutieren. SVO-Coach Speedy Schwinghammer bedauerte den Ausgang insoweit, weil er seine Elf als „die über weite Strecken bessere Mannschaft“ gesehen hatte. Das bestätigte auch Hoiss. „Wenn wir das 0:3 kassieren, sind wir mausetot.“ Doch Florian Augscheller, der zuvor zum 2:0 getroffen hatte, verpasste den Schuss ins Glück knapp. Die Gegentore geißelte Hoiss als „unterirdische Defensivfehler“. Erst der zweite Abschnitt sei dann „vom Willen her in Ordnung“ gewesen. Erst recht, als Benedikt Buchner nach Ecke von Felix Habersetzer eine Ablage aus kurzer Distanz zum 1:2 versenkte. Danach drückten die Habacher. Lange Zeit erfolglos, aber dann kam Neuschl.  (or)

Statistik

ASV Habach 2 SV Ohlstadt 2

Tor: 0:1 (22.) Schwinghammer, 0:2 (69.) Augscheller, 1.2 (77.) Buchner, 2:2 (89.) Neuschl. Gelbe Karten: Habach 0, Ohlstadt 2. Schiedsrichter: Dominik Otte. Zuschauer: 78.

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