Lage ernster als erwartet: Brand an der Wiesn breitet sich aus

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Kampf war Trumpf: Im Landkreisduell ging es speziell in der ersten Halbzeit richtig zur Sache. Sowohl Peitings Florian Meier (im roten Trikot) als auch Pollings Sebastian Gößl sahen in dieser umkämpften Partie die gelbe Karte.

„Wir wollten es besonders gut machen“

Polling übermotiviert, Peiting eiskalt

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Der SV Polling ist in der Kreisliga noch nicht wirklich angekommen. In einer teilweise hektischen und hart geführten Partie musste sich der Aufsteiger dem Landkreisrivalen TSV Peiting verdientermaßen mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.

Polling – Es war Mitte der ersten Hälfte, als Peitings Trainer Martin Kindermann dem Unparteiischen Simon Hartmann einen Rat gab: „Schiri, jetzt musst aufpassen.“ Dieses Landkreisduell war von Beginn an umkämpft, und kurz nach Kindermanns Aufforderung an den Schiri wurde es richtig ruppig. Härte brachten vor allem die Gastgeber ins Spiel. Erst ließ Barnabas Baierlacher den Peitinger Florian Meier so richtig über die Klinge springen (20.), dann senste Michael Schöttl irgendwo im Mittelfeld Matthias Lotter um (38.). Beide Missetaten ahndete der Unparteiische zurecht mit Gelb. Pollings Coach Marco Pröbstl führte diese Unsportlichkeiten auf die Nervosität in seinem Team zurück. „In der ersten Halbzeit waren wir übermotiviert. Wir wollten es besonders gut machen. Normalerweise sind harte Fouls nicht die Art und Weise, wie wir Fußball spielen.“

Pröbstl musste aber anerkennen, dass der Sieg der Peitinger verdient war. Zu dieser Erkenntnis kam auch sein Peitinger Kollege Kindermann. Was ihm besonders gut gefiel: Obwohl es lange 0:0 stand, sei seine Mannschaft nicht ungeduldig geworden. „Wir haben diszipliniert und sauber weitergespielt.“ Vom Anpfiff weg war zu beobachten, dass die Peitinger die reifere Spielanlage hatten. Polling wusste sich oftmals nur mit Befreiungsschlägen zu helfen. Im Spiel nach vorn fehlte dem Aufsteiger die letzte Entschlossenheit. So sprangen im ersten Abschnitt nicht mehr als zwei unplatzierte Schüsse durch Sebastian Gößl heraus (23., 42.). Auf der anderen Seite hatte Maximilian Streller die Peitinger Führung auf dem Schlappen, doch Torhüter Mathias Schuster war zur Stelle (40.).

Nach dem Wechsel ließen es beide Mannschaften, wohl auch aufgrund schwindender Kräfte und hochsommerlicher Temperaturen, etwas ruhiger angehen. Maximilian Hensel hatte die Riesenchance zur Pollinger Führung, als er vollig frei vor TSV-Torhüter Alexander Mayr auftauchte, diesem den Ball jedoch genau in die Arme schoss (58.). Besser machte es Sebastian Krötz auf der anderen Seite. Im ersten Versuch scheiterte er noch an Schuster, beim zweiten Versuch spitzelte er den Ball dann ins Tor (65.).

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