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Volle Konzentration vor dem Endspiel: Franz Fischer (im blauen Trikot, vorn) im Spielertunnel des Burghausener Stadions vor de m entscheidenden Spiel um den Titel gegen Polen. Die BFV-Auswahl musste sich am Ende mit 2:3 geschlagen geben. 

„Das alles war sehr professionell “

Positive Bilanz für Franz Fischer trotz Finalniederlage beim Regions Cup

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Der ganz große Wurf blieb dem Penzberger Franz Fischer und der BFV-Auswahl beim UEFA Regions Cup, der Europameisterschaft der Amateurfußballer, versagt. Im Finale unterlag sein Team einer polnischen Auswahl. Dennoch zog der 29-Jährige eine rundherum positive Bilanz.

Penzberg – Autogramme schreiben oder Selfies mit ihren Anhängern machen, sind für einen Bundesliga-Profi etwas völlig Normales. Für Amateurfußballer sind diese Bitten von den Fans eher ungewöhnlich. Franz Fischer, der die bayerischen Farben beim UEFA Regions Cup vertrat, musste sich damit aber plötzlich damit auseinandersetzen, Autogramme zu geben. „Unter den Zuschauern waren viele Jugendliche, die danach gefragt haben,“ berichtet der 29-Jährige vom FC Penzberg nach den vier Spielen mit der bayerischen Auswahl in Kelheim, Landshut und Burghausen.

Aber nicht nur der Zuspruch der Fans bleibt Fischer in Erinnerung. „Das alles war sehr professionell aufgezogen. Wir hatten drei Trainer, einen Scout, einen Videoanalysten und mehrere Physios.“ Der Penzberger war auch vom Drumherum sehr angetan. Der sportliche Erfolg – die bayerische Auswahl schaffte es ins Endspiel gegen Polen – tat ein Übriges, um bei ihm einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Den Pokal durfte Fischer am Ende aber nicht in die Höhe stemmen, weil das mit fünf Elfmetertoren ungewöhnlich verlaufene Finale mit 2:3 verloren ging. „Unmittelbar nach dem Spiel war die Enttäuschung bei uns groß, aber mit etwas Abstand können wir stolz darauf sein, was wir erreicht haben“, urteilte Fischer. Er selbst hatte in dieser Partie eine richtig gute Chance, die er aber nicht in einen Treffer ummünzen konnte. „Wir waren ein zusammengewürfelter Haufen, der im Laufe des Turniers aber einen unheimlichen Teamspirit entwickelt hat“, berichtet Fischer, der mit seinem Mannschaftskollegen während des Turniers in einem Hotel in Bad Gögging untergebracht war. „Andere Teams waren mehr eingespielt. Bei den Polen kannten sich sogar die 100 mitgereisten Fans alle untereinander“, so der Penzberger, der das spielerische Niveau bei diesem Turnier als durchaus beachtlich einstufte. „Die Leistungsdichte der Mannschaften, die Regionalliga-Format hatten, war enorm“, so Fischer.

Im Halbfinale gegen die Türkei, das die BFV-Auswahl mit 1:0 gewann, durfte er wegen einer Gelb-Sperre nicht mitwirken. Er verfolgte das Geschehen auf dem Rasen von der Tribüne aus, mitten unter den 2500 Zuschauern. „Die Stimmung war da toll“, sagt Fischer. „Insgesamt kann ich von dem Turnier sehr viel mitnehmen, was die Traineransprache betrifft, das Training, die Taktik und das Auftreten. Zudem habe ich sehr viele Kontakte geknüpft“, bilanziert Fischer, für den das Ganze wohl eine einmalige Erfahrung bleiben wird. „Sollten sich die Bayern wieder qualifizieren, werde ich wohl nicht dabei sein“, zeigt sich der Penzberger realistisch. „Ich werde mich aber immer gerne dran erinnern.“ Fischer waren nur wenige Tage Pause startete vergönnt, ehe er mit dem FC Penzberg in die Vorbereitung auf die neue Bezirksliga-Saison startete. „Dafür bin ich jetzt auch richtig fit“, so der 29-Jährige schmunzelnd.

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