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Nur in dieser Szene am Boden: Raistings Kevin Enzi (im roten Trikot, am Ball) bot eine starke Leistung und war kaum zu stoppen, auch nicht von Penzbergs Florian Kalus (re.).

Dötsch bittet Spieler nach Pleite zur Aussprache

Raistinger Kampfgeist ist im Derby gegen Penzberg Trumpf

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Durchatmen beim SV Raisting: Mit dem 3:1 (2:1)-Heimsieg über den FC Penzberg gelang dem SVR der Anschluss ans Mittelfeld. Die Penzberger sind weiter sieglos.

Raisting– Noch zwanzig Minuten nach Spielende, als die Raistinger schon das Auslaufen und Dehnen bereits hinter sich hatten, saßen die Penzberger zusammen, um die Partie aufzuarbeiten und die Fehler anzusprechen. Davon gab es genügend. „Damit haben wir es dem Gegner leicht gemacht“, sagte FCP-Coach Thomas Dötsch mit Blick auf die zahlreichen Konzentrationsmängel und Patzer bei seinem Team, die die Hausherren weidlich ausnutzten. Raistings Trainer Johannes Franz hingegen war außerordentlich zufrieden. Bei den Penzberger Fehlern „hatten wir das nötige Glück, das muss man sich aber auch erarbeiten“, sagte er – und setzte hinzu: „Das war die richtige Reaktion auf die zuletzt dürftigen Leistungen.“ Penzbergs Coach Dötsch haderte auch mit dem Schiedsrichter: „Auf beiden Seiten hat er zu viel durchgehen lassen, aber an dem hat es nicht gelegen.“

Die Partie begann mit sehr flottem Tempo. Raistings Kevin Enzi scheiterte schon nach wenigen Minuten am FCP-Keeper David Salcher (6.). Auf der Gegenseite schoss Penzbergs Joannes Huber einen Freistoß knapp daneben (8.), und Marco Hirys Schuss landete am Pfosten (12.). Im direkten Gegenzug machte es Dennis Greis besser. Auf Zuspiel des überragenden Enzi überwand der SVR-Neuzugang den FCP-Keeper aus kurzer Distanz zum 1:0. Der Premierentreffer von Greis schockte die Penzberger, die in der Folge immer wieder leichtfertig die Bälle verloren. Pascal Beausencourt (19.) und Greis (35.) verpassten so nur knapp das zweite Tor. Penzberg kam durch Maximilian Kalus zu einer Möglichkeit (22.). Kurz vor dem Wechsel vergab Raistings Enzi eine Doppelchance (39.). Kurz darauf schlenzte Markus Sedlmeier den Ball mit dem Außenrist aus spitzem Winkel zum 2:0 in die Maschen (41.). Die deutliche Führung brachten die Hausherren jedoch nicht in die Kabine, da Victor Neveling patzte und Sean Erten sein folgendes Solo zum 2:1 (45+1.) verwertete.

In der Halbzeit stellte Dötsch seine indisponierte Abwehr fast komplett um. Dennoch kam SVR-Spieler Greis (51.) zu einer weiteren Möglichkeit. FCP-Akteur Maximilian Kalus ließ danach zwei Riesenchancen (63., 74.) zum Ausgleich aus. Auf der Gegenseite schloss Enzi einen Konter mit dem 3:1 ab (75.). Danach war die Partie zerfahren. Schuster hatte noch eine Torchance für den SVR (78.). Auch Erten verfehlte das Tor (88.), der Penzberger sah wenig später Gelb-Rot. In der Nachspielzeit ging Penzbergs Huber bei einem Zweikampf im Strafraum zu Boden, der FCP forderte vergeblich Elfmeter.

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