Duell ohne Sieger: In der vergangenen Saison trennten sich die Penzberger (in grünen Trikots, hier Maximilan Kalus) und Berg im Nonnenwaldstadion 1:1. foto: halmel

Das nächste Spitzenspiel für FC Penzberg

Sepp Siegert: „Verlieren gegen den MTV Berg wäre schlecht“

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Nach dem Gastspiel bei Spitzenreiter Brunnthal, das die erste Saisonniederlage zur Folge hatte, hat der FC Penzberg in der Bezirksliga Süd gleich die nächste hohe Hürde vor sich: Der Spielplan beschert ihm den Tabellenzweiten MTV Berg. Mit einer weiteren Niederlage wäre der Kontakt zur Spitze erst einmal abgerissen. 

Penzberg – Einen ordentlichen Dämpfer gab’s für den FC Penzberg am vergangenen Spieltag. Beim Tabellenführer TSV Brunnthal blieb der FCP erstmals in dieser Bezirksliga-Saison ohne Tore und Punkte. „Da hat die ganze Mannschaft einen schlechten Tag erwischt“, so Interimstrainer Sepp Siegert, für den die erste Niederlage inzwischen aber aufgearbeitet ist. „Die Jungs haben gut trainiert“, so der Coach. Daher sieht er seine Truppe für das nächste Spitzenspiel gerüstet: An diesem Samstag kommt mit dem MTV Berg der aktuelle Tabellenzweite ins Stadion am Nonnenwald.

Beim Klub vom Ostufer des Starnberger Sees hat sich, was das kickende Personal betrifft, gegenüber der vergangenen Saison wenig getan. Die gravierendste Änderung gab es an der Seitenlinie. Wolfgang Krebs kehrte nach einigen Jahren beim TSV Gilching zu seinem alten Verein als Coach zurück. „Wolfgang kenne ich seit 30 Jahren, das ist ein richtiger Trainerfuchs“, hat Siegert eine hohe Meinung über seiner Kollegen, der dem letztjährigen Tabellenachten vor allem Disziplin beigebracht hat. „Berg ist ein starker Gegner, das haben die Vergleiche der letzten Jahre gezeigt“, so Siegert, der mit einer sehr schwere Aufgabe für sein Team rechnet.

Wie der FC haben auch die Berger erste eine einzige Partie verloren. In der vergangenen Saison gab es im Heimspiel des FCP gegen den MTV ein 1:1, in Berg gab’s einen Penzberger 1:0-Erfolg. Ein dreifacher Punktgewinn wäre für die Penzberger auch jetzt von Vorteil, um am Spitzenduo dran zu bleiben. „Verlieren wäre schlecht, wobei die Saison noch lange ist“, so Siegert, der nicht zu viel Druck auf sein Team ausübern will, das sich gegenüber der Brunnthal-Pleite nur unwesentlich verändern wird. Sabir Neziri, der zuletzt in der Startelf stand, muss krankheitsbedingt passen. Zudem fehlen Christian Lautenbacher, der erst vor kurzem zurückgekehrt ist, wegen einer Verletzung und Florian Himmelstoß wegen Krankheit. Dafür sind Marco Hiry und Aleks Simic aus dem Urlaub zurück. „Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft auch ganz anders wie in Brunnthal auftreten wird“, so Siegert. Er ist von einer positiven Reaktion seiner Elf überzeugt.

Zum Spiel

Anstoß: Samstag, 15.30 Uhr, Nonnenwaldstadion an der Karl-Wald-Straße in Penzberg

FC Penzberg: Salcher – Buchner, Wirtl, Wiedenhofer, Siegert, Huber, Panholzer, Poplacean, Samir Neziri, Krämer, M. Kalus/Hiry, Simic, Dzambas, Lajqi, Verep, Vogel (TW)

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