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Gemeinsam für den Klassenerhalt kämpfen: Die neu gegründete SG Oberhausen/Weilheim (in grauen Trikots, hier im Pokalspiel gegen Pöcking) will eine sorgenfreie Saison ohne Kontakt zur Abstiegsregion. 

Mehrere Leistungsträger weg

SG Oberhausen/Weilheim „sehr kurzfristig zustande gekommen“

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Mit dieser Nachricht haben beide Vereine die Öffentlichkeit förmlich überrumpelt: Zur Saison 2019/20 bilden der BSC Oberhausen und der TSV Weilheim eine Spielgemeinschaft.

„Das ist alles sehr kurzfristig zustande gekommen“, berichtet Gerhard Bertl, Abteilungsleiter der Oberhausener Fußballer. Welche Entwicklung die neue Spielgemeinschaft nehmen wird, weiß auch er noch nicht: „Wir lassen uns überraschen.“ Im Moment läuft laut Bertl alles reibungslos: „Die Mannschaft hat sich gefunden, es herrscht eine Superstimmung“, so Bertl. Die Vorbereitungsspiele hat Trainer Markus Bierling genutzt, um im großen Stil zu experimentieren. „Die Weilheimer Spieler sind für unseren Trainer ja neu“, so der BSC-Fußballerchef.

Durch den Zusammenschluss haben die beiden Vereine ihre Personalmisere vorerst behoben. Allerdings muss Coach Bierling künftig auf eine Reihe von Leistungsträgern verzichten. Den BSC Oberhausen etwa haben Majid Alkfaji, Maximilian Heringer, Mert Genc und Maik Karaman verlassen. BSC-Chef Bertl sieht das Ganze nicht so tragisch: „Da sind einige Weilheimer, die das Potenzial haben, diese Löcher zu stopfen.“ Personaltechnisch hat’s aber bereits den ersten Rückschlag gegeben: Tobias Ritzer, der wegen Verletzung in den vergangenen drei jahren nur zwei Einsätze hatte und als Ersatz für den abgewanderten Heringer gedacht war, hat sich erneut an der Leiste verletzt und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Bertl erhofft sich eine solide Saison: „Mit der unteren Tabellenregion wollen wir nichts zu tun haben.“ In der Kreisklasse 3, die für Bertl „wieder sehr ausgeglichen“ sein wird, zählt er vor allem die Reserve des FC Garmisch zu den Favoriten. „Ansonsten ist die Liga eine Wundertüte“, so Bertl.

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