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Martin Schauer führte den TSV Peiting II mit zwei Treffern zum Sieg.

KREISKLASSE 4 

Spätes Tor beschert SV Raisting II noch den Sieg - Peiting II siegt klar

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Hohenpeißenbergs Trainer Alex Sanktjohanser war nach dieser Niederlage seiner Mannschaft im Nachbarderby so richtig angefressen:

TSV Peiting II 4
TSV Hohenpeißenberg 1

Tore: 1:0 (9.) B. Multerer, 2:0 (42.) Schauer, 3:0 (45.) Schauer, 3:1 (53.) Osterried (Foulelfmeter), 4:1 (65.) Mayer. Schiedsrichter: Fridolin Angerer (SC Böbing). Zuschauer: 50.

„Wenn wir immer so spielen wie in der ersten Halbzeit, dann steigen wir ab.“ Die Mängelliste bei seinem Team war lang: „Wir haben nicht in die Zweikämpfe gefunden. Wir haben einen Fehler nach dem anderen gemacht und hatten viele Ballverluste.“ Sanktjohansers niederschmetternde Bilanz der ersten 45 Minuten: „Alle elf Spieler waren ein Totalausfall.“

Symptomatisch für den katastrophalen Auftritt seiner Mannen vor der Pause war die Entstehungsgeschichte des 1:0 für die Peitinger: Da spielte Hohenpeißenbergs Torhüter Thomas Höringer dem gegnerischen Angreifer Benedikt Multerer den Ball unbedrängt einfach in die Füße. Der nahm das Geschenk dankbar an und vollendete. Als die Gastgeber unmittelbar vor der Pause die Führung mit einem Doppelschlag auf 3:0 ausbauten, war diese Partie entschieden.

In der zweiten Halbzeit wurde es auf Seiten der Hohenpeißenberger nach drei Wechseln zur Pause zwar etwas besser, doch das konnte Sanktjohanser auch nicht mehr versöhnen. Er kündigte seinen Spielern schon einmal eine wenig spaßige Trainingswoche an: „Zumindest am Dienstag werden sie den Ball nicht viel sehen.“  ssc

SV Kinsau 1
SV Raisting II 2

Tore: 1:0 (29.) Swoboda, 1:1 (75.) Stechele, 1:2 (85.) Messner. Schiedsrichter: Klaus Stülpner (FA Birkland). Zuschauer: 60.

Kurz vor Schluss stand es 1:1, und „dieses Ergebnis hätte ich unterschrieben“, berichtete Raistings Trainer Roland Perchtold. Wirklich viel passierte in dieser Phase ohnehin nicht mehr, da beide Mannschaften ziemlich platt waren. Dann aber schlug Ramon Messner doch noch zu, als er den Ball sehenswert zum 2:1 ins Kinsauer Gehäuse zirkelte. Über den ersten Abschnitt wusste Perchtold kaum etwas Positives zu berichten: „Das war von beiden Mannschaften ein richtiger Sommerkick.“ Hinzu kam, dass sich sein Team auch noch einen Rückstand einhandelte. Nach einer halben Stunde war es der Ex-Raistinger Robin Swoboda, der zum 1:0 traf. Zur zweiten Hälfte stellte SVR-Coach Perchtold in der Abwehr auf eine Dreierkette um, „dadurch hatten wir dann im Mittelfeld oft Überzahl“, so der Coach. Martin Frühholz hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch traf er nur die Unterkante der Latte (60.). Besser machte es Elias Stechele, der eine Viertelstunde vor dem Ende das 1:1 erzielte. Kurz vor Schluss hatten die Raistinger Glück: Direkt an der Strafraumgrenze foulte ein SVR-Verteidiger den Kinsauer Swoboda. Doch statt eines Freistoßes ließ der Schiedsrichter weiterspielen.  ssc

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