Tabellarisch lagen Welten zwischen ihnen: Während Bad Heilbrunn (in blau-weißen Trikots) den Titel holte, musste sich die SpVgg Maxkron mit dem vorletzten Platz begnügen. foto: rh

Futsal Hallenkreismeisterschaft

SV Bad Heilbrunn gewinnt Zugmeisterschaft 

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Der FC Deisenhofen bekommt kein Team für die Zugmeisterschaft zusammen. Am Ende schnappt sich der SV Bad Heilbrunn den Titel. 

Landkreis/Huglfing – Zweimal in Folge holte sich zuletzt der FC Deisenhofen bei der Zugspitzmeisterschaft der Alten Herren in Huglfing den Titel. Der Titelhattrick gelang den FCD-Oldies jedoch nicht. Das hatte aber keine sportlichen, sondern organisatorische Gründe. Der amtierende Meister brachte keine Mannschaft zusammen und musste zwei Tage vor dem Turnier die Teilnahme absagen. „Das hat mich einiges an Telefonaten und Arbeit gekostet“, berichtete AH-Spielleiter Simon Krystkowiak, der damit nur neun Teams zur Verfügung hatte.

Aus diesem Grund musste er auch den Modus ändern. Statt einer Aufteilung in zwei Vorrundengruppen traten die neun verbliebenen Teams im Modus „Jeder-gegen-jeden“ an, was bei zehn Minuten Spielzeit pro Partie unterm Strich 80 Minuten Einsatz pro Team zur Folge hatte. „Da war es bei einigen Mannschaften schon eine Frage der Kondition“, berichtete Harald Gärtner vom ausrichtenden SC Huglfing, der zum Turnierende noch ordentliche Reserven aufwies, um mit zwei deutlichen Siegen in der Abschlusstabelle noch einen Sprung auf Platz drei zu machen. Damit waren die SCH-Oldies hinter dem neuen Meister SV Bad Heilbrunn, der eine starke Bilanz von sechs Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage aufwies, und dem Zweiten, dem Turnierneuling FF Geretsried, das bestplatzierte Team aus dem Landkreis Weilheim-Schongau.

Die Huglfinger ließen die zwei hoch gehandelten Penzberger Mannschaften vom ESV und FC hinter sich. Die zwei weiteren Penzberger Vereine, die DJK und die SpVgg Maxkron, spielten bei der Vergabe der vorderen Plätze keine Rolle. Gleiches galt auch für den SVL Weilheim, der auf Platz sieben landete. Zwei Weilheimer AH-Spieler fielen zudem negativ auf: Wegen Meckerns und Schiedsrichterbeleidigung sahen sie einmal Rot und einmal Gelb-Rot. Positiver in Erscheinung traten dagegen Stefan Bachhuber vom neuen Meister Bad Heilbrunn, der zum Spieler des Turniers gewählt wurde, und Petar Zulicek von den Fußballfreunden aus Geretsried, der mit acht Treffern die Torjägerkrone eroberte.  

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