Namensvettern im Zweikampf: Pollings Maximilian Baumgartner (rechts) versucht, den Ball vor Habachs Michael Baumgartner zu erreichen.
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Namensvettern im Zweikampf: Pollings Maximilian Baumgartner (rechts) versucht, den Ball vor Habachs Michael Baumgartner zu erreichen.

SVP-Coach: „Wir sind zu Beginn kalt erwischt worden“

SV Polling: Acht Tore und zwei Verletzte im Kreisliga-Spiel gegen ASV Habach

  • vonRoland Halmel
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In einem rassigen Kreisliga-Showdown zwischen Polling und Habach gab es keinen Sieger. Allerdings konnten acht Tore bestaunt und zwei Verletzte betrauert werden.

Polling – Zweikämpfe, die zum Teil überhart geführt wurden, zwei verletzte Spieler, ein Krankenwageneinsatz und acht Tore. Beim gestrigen Derby zwischen dem SV Polling und dem ASV Habach war einiges geboten. Einen Sieger gab es beim 4:4 (2:2) allerdings nicht.

„Wir sind zu Beginn kalt erwischt worden“, sagte SVP-Coach Robert Färber. „Aber die Jungs haben in dem rassigen Spiel Moral gezeigt.“ Lange Gesichter gab es dagegen bei den Habachern. „Ich bin total niedergeschlagen“, räumte ASV-Trainer Jürgen Staiger ein. „Die Mannschaft hat nicht schlecht gespielt, aber Polling hat mit Kampf ins Spiel zurückgefunden“, beklagte Staiger das aus seiner Sicht harte Einsteigen der Gastgeber. Der Gegentreffer zum 4:4 kurz vor Schluss „war natürlich unglücklich“.

SV Polling geht nach 75 Sekunden in Rückstand

Nach nur 75 Sekunden hatte Habach das 1:0 erzielt. Spieler Christian Baierlacher wehrte den Schuss von Felix Habersetzer auf der Linie ab, doch Maximilian Nebl traf im zweiten Versuch. Baierlacher zog sich bei der Rettungstat eine tiefe Fleischwunde zu, er musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Die Habacher kamen durch Matthias Adelwart zum 2:0 (5.); er verwertete eine Flanke von Philipp Puchner, der wiederum wenig später mit einer Knieverletzung vom Feld musste. Die Pollinger brauchten bis zur Möglichkeit von Julian Jäcker (36.), um sich von den Schocks zu erholen. Nach einer Großchance von Habachs Adelwart (45.) brachte Max Hensel (45+5.) die Gastgeber per Kopf auf 1:2 heran. Noch vor der Pause entschied der kleinlich pfeifende Unparteiische auf Elfmeter, weil Christian Radiske Pollings Jäcker gefoult hatte. SVP-Kapitän Sebastian Gößl nutzte die Chance und erzielte das 2:2 (45+9.).

SV Polling verspielt Zwei-Tore-Führung in der zweiten Halbzeit

Gleich nach dem Wechsel schoss Maximilian Feigl (53.) die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß aus spitzen Winkel erneut in Front. Im Anschluss erhöhte Nebl (65.) auf Zuspiel von Tobias Habersetzer auf 4:2. Entschieden war das Spiel damit aber nicht. Mit einem Volleyschuss aus 18 Meter gelang Quirin Neumayr (72.) nach einem Baumgartner-Freistoß das 3:4. In der Schlussphase warfen die Pollinger alles nach vorn – und das wurde belohnt. Nach einem zu kurzen Torwart-Abschlag kam der Ball postwendend zurück, Hensel (89.) köpfte zum leistungsgerechten 4:4 ein.

SV Polling - ASV Habach 4:4

Tore: 0:1 (2.) Nebl, 0:2 (5.) F. Habersetzer, 1:2 (45.+5.) M. Hensel, 2:2 (45.+8.) Gößl (Elfmeter), 2:3 (54.) Feigl, 2:4 (65.) Feigl, 3:4 (72.) Neumayr, 4:4 (90.) M. Hensel. Zuschauer: 110.

(ROLAND HALMEL)

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