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Von wegen Schieflage: Im Hinspiel, das bereits über ein Jahr her ist, gewannen die Raistinger (in schwarzen Trikots, hier Timmy Greif) gegen Herakles SV München locker mit 3:0.

SVR gegen Schlusslicht

SV Raistings Trainer mahnt zur Ernsthaftigkeit gegen beim Herakles SV

  • vonRoland Halmel
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An diesem Wochenende wird in den oberbayerischen Ligen, also auch in der Bezirksliga Süd, bereits der letzte Spieltag im Punktspielbetrieb in diesem Jahr ausgetragen.

Raisting – Danach bestreiten die Vereine bis Mitte November ihre Partien im Ligapokal. Ehe sich der SV Raisting gedanklich diesem neu geschaffenen Wettbewerb widmet, gilt zunächst die volle Konzentration dem abschließenden Punktspiel.

Die Chancen, weitere Punkte im Kampf um den Klasserhalt zu sammeln, stehen dabei gar nicht schlecht. Am Sonntag gastieren die SVR-Kicker beim Herakles SV München (15 Uhr), der mit gerade einmal zehn Punkten aus 21 Partien abgeschlagen den letzten Platz belegt. „Herakles hat eigentlich nichts zu verlieren, die können befreit aufspielen“, warnt Raistings Trainer Johannes Franz vo dem Team der Griechen, gegen den der SVR im Hinspiel nach Treffern von Markus Riedl, Timmy Greif und Viktor Neveling mit 3:0 gewann, auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wenn sie merken, es geht was, werden sie extrem gefährlich“, so Franz, der vor allem auf die Qualitäten von Ilian Stancu verweist, der diese Saison schon zehn Tore erzielt hat.

Mit weiteren Auskünften über den Gegner tut sich Franz, der in der Regel immer bestens informiert ist, allerdings schwer. Auf dem elektronischen Spielbereichtsbogen auf der Homepage des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) waren bei der 0:5-Pleite von Herakles gegen Wolfratshausen lediglich drei Akteure namentlich aufgeführt, beim Rest stand nur „k. A.“ (keine Angabe). Nicht nur deshalb sei Herakles „schwer einzuschätzen“, so Franz.

Er konzentriert sich deshalb lieber auf das eigene Team, das ohne die privat verhinderten Severin Kölbl und David Gretschmann auskommen muss. Dafür kehren mit ziemlicher Sicherheit die zuletzt angeschlagenen oder erkrankt fehlenden Denis Grgic und Hermann Sigl zurück. „Bis Sonntag sollte das klappen“, ist Franz zuversichtlich, in guter Besetzung zur Bezirkssportanlage an der Meyerbeerstraße in Obermenzing zu fahren. Dort wird er besonders beim Aufwärmen einen intensiven Blick auf seine Mitspieler richten. „Ich werde darauf achten, wer da im Kopf für diese Partie bereit ist, ansonsten werde ich reagieren“, so seine Warnung an das kickende Personal. Er kann sich durchaus vorstellen, auch Stammspieler auf die Bank zu setzen, wenn sie nicht die nötige Ernsthaftigkeit an den Tag legen. „Für uns ist das eine enorm wichtige Partie, in der unbedingt ein Dreier her muss“, so Franz. Daher erwartet er von seiner Mannschaft vollen Einsatz, auch wenn vielleicht der eine oder andere die Punkte gegen den designierten Absteiger schon vor dem Anpfiff auf der Habenseite verbucht hat. ROLAND HALMEL

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