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SV Raisting schickt zweite Garnitur ins Pokal-Halbfinale

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Von: Andreas Mayr

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Roland Perchtold, Trainer des SV Raisting II. rh
Roland Perchtold, Trainer des SV Raisting II. rh © rh

Es war ein Entschluss „pro Bezirksliga“ und keiner „anti Pokal“, das muss man betonen. Denn Roland Perchtold stellt klar: „Wenn wir weiterkommen, ist das super.“

Raisting – Doch der Abnutzungskampf im Raistinger Ligaalltag verlangt erste Opfer. Nach Gröbenzell, zum Halbfinale auf Kreis-Ebene im Pokal an diesem Mittwoch (19.30 Uhr), schickt der SV Raisting seine Reservemannschaft.

Und mörtelt sie mit drei Mann aus der ersten Garnitur auf. So haben es die beiden Trainer abgesprochen – Johannes Franz und Roland Perchtold, der Coach von Team zwei, das sich nach dem Abstieg in die A-Klasse anschickt, gleich wieder in die Kreisklasse zu klettern.

Am Wochenende bezwang der SVR den TSV Hohenpeißenberg mit 7:0. „Wir sind gerade wirklich gut drauf“, lobt der Roli, wie er in der Fußballszene bekannt ist. In der A-Klasse 8 steht Raisting II an der Spitze, hat erst einmal verloren und sich den Sprung in die Meisterrunde als erstes Saisonziel gesetzt.

Betrachtet man das Pokalspiel also einmal isoliert von den Eigenheiten dieses Wettbewerbs, steht da durchaus ein attraktiver Leistungsvergleich für Raistings zweite Mannschaft an. Der 1. SC Gröbenzell belegt in seiner Kreisklassen-Gruppe den fünften Rang. Über den Gegner und seine Besonderheiten weiß Perchtold gar nichts – nur, dass das Duell auf Kunstrasen stattfindet.

Die Raistinger Aufstellung gleicht der vom Wochenende, natürlich mit den Leihgaben aus der Bezirksliga. Bei ihren Verhandlungen haben sich die zwei Coaches auf Mittelfeldmann Simon Schmitt sowie die beiden Offensivkräfte Sinan Grgic und John Schneider Mendoza verständigt. Im Tor wird Thomas Höringer stehen, der zuletzt drei Mal den verletzten Urban Schaidhauf in der Bezirksliga vertrat. „Es macht wenig Sinn, weitere Verletzte zu riskieren“, sagt Roland Perchtold und erklärt damit, warum Raisting lediglich seine Reserve schickt. „Die Punktrunde geht bei uns definitiv vor.“ Sollte das Experiment in einer Niederlage enden, „geht die Welt nicht unter“. Doch auch die Fußballer der Zweiten sind Sportler durch und durch. Stellvertretend betont ihr Coach: „Wir wollen weiterkommen.“ (Andreas Mayr)

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