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Raistings Coach Johannes Franz musste sich ansehen, wie seine Mannschaft Großchancen vergab.

Torloses Remis gegen den SC Fürstenfeldbruck

SV Raisting vergibt Großchancen und lässt Punkte liegen

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Der SV Raisting ist in der Bezirksliga gegen den SC Fürstenfeldbruck nicht über ein 0:0 hinausgekommen. SVR-Trainer Johannes Franz haderte mit zwei vergebenen Großchancen.

Die Sonne, die zuvor den Fürstenfeldbrucker Kunstrasenplatz in grelles Licht getaucht hatte, schickte sich nach dem Abpfiff an, am Horizont zu verschwinden. Passend dazu war auch die Miene von Raistings Trainer Johannes Franz ein wenig verdüstert. „Ich hadere ein bisserl“, gab der Coach nach dem 0:0 beim abstiegsbedrohten SC Fürstenfeldbruck Einblick in sein Innenleben. „Drei Punkte hätten wir uns schon verdient gehabt“, sagte Franz mit Blick auf drei gute Chancen in der zweiten Hälfte. Zwei dieser Möglichkeiten verdienten gar das Prädikat „hochkarätig“.

Im Anschluss an einen – von einer heftigen Böe unterstützten – weiten Abstoß von Keeper Urban Schaidhauf setzte sich Timmy Greif gut durch, der Ball landete aber am Pfosten (63.). Regelrecht turbulent wurde es nach einem Freistoß von links: Erst köpfte Florian Breitenmoser den Ball an den Pfosten, dann wurde Kevin Enzis Schuss geblockt, den Abpraller setzte Pascal Beausencourt an die Latte (73.). „Das war ja Wahnsinn“, sagte Franz. Für Gefahr sorgten darüber hinaus Hermann Sigl (48.) und Enzi (78.), deren Schüsse jeweils knapp am linken Pfosten vorbei gingen. „Ein Tor hat halt gefehlt. Und es wäre für uns schon drin gewesen“, sagte Franz.

Seiner Mannschaft bescheinigte er eine „defensiv konzentrierte Leistung“. Das Team habe „kaum Chancen zugelassen, das hat mir unheimlich gut gefallen“, so der Trainer. In den Testspielen „haben wir das selten geschafft“. Für den ersten Auftritt nach der Winterpause „war es nicht schlecht“, sagte Franz. Da habe er in der Vergangenheit schon deutlich schwächere Starts in die Frühjahrsrunde erlebt. „Es waren gute Ansätze da, auch wenn es spielerisch bei Weitem noch nicht so ausschaut, wie ich es mir vorstelle.“

Anders geplant, als sie letztlich ausgeführt wurden, waren sicher auch die drei Freistoß-Varianten der Raistinger in der ersten Hälfte: Der Ball landete jeweils beim Gegner. Chancen, das Tor der Gastgeber in Gefahr zu bringen, ergaben sich im ersten Durchgang ansonsten keine. Die Fürstenfeldbrucker, die im Vergleich zum Hinspiel eine fast komplett andere Mannschaft an den Start gebracht hatten, standen in der Defensive auch recht gut. Auf der Gegenseite hatte Raistings Torwart Schaidhauf kaum etwas zu tun. Viel spielte sich bei Zweikämpfen im Mittelfeld ab.

Etwas offener wurde die Partie nach der Pause. In einer kurzen Drangphase gab Fürstenfeldbrucks John Edebiri zwei Schüsse ab (52., 56.). Der 40-Meter-Schuss von Aleksandar Spehar (67.) war schon fast eine Verzweiflungstat. Der SV Raisting, der sich mit konsequent vorgetragenen Spielzügen auch oftmals schwer tat, hatte da die deutlich besseren Möglichkeiten.

SC Fürstenfeldbruck: Derek – Kopic, Spahic, Rrustemi, Edebiri, Gröger, Toga (ab 65. Madar), Medjessiribi, Spehar, Tefir, Ambrus. SV Raisting: Schaidhauf – Sigl, Sedlmeier (ab 90. Hoy), Greinwald, Breitenmoser, Enzi, Heichele, Neveling, Greif, Beausencourt, Obert. Tore: keine. Gelbe Karten: Fürstenfeldbruck: kopic, Spahic – Raisting: Sigl, Beausencourt. Schiedsrichter: Ronny Schmidt (TSV Emmering); Heinrich Artemiak, Peter Karl. Zuschauer: 50.

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