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Andreas Brunner (r.) wollte sich beim letzten Heimspiel der Saison anständig verabschieden. Dass das nicht geklappt hat, stößt dem Coach sauer auf.

Penzberg unterliegt Herakles

“Total unkonzentriert“: FC-Coach Brunner nach schwachem Heim-Abschluss angesäuert

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Der Plan von Coach Andreas Brunner, den Saisonendspurt mit weißer Weste zu überstehen, ging nicht auf. Nach zwei Siegen in Folge kassierte der FC Penzberg im letzten Heimspiel gegen den SV Herakles München eine 1:2 (0:2)-Niederlage.

Penzberg – „Das war ein richtig schlechtes Spiel von uns. Nach vorne haben wir überhaupt keine Lösungen gefunden, und in der Anfangsphase waren wir total unkonzentriert“, ärgerte sich Brunner nach der Heimpleite gegen die Münchener, die sich damit endgültig den Klassenerhalt sicherten.

Probleme mit der Konzentration hatte zu Beginn vor allem die Penzberger Abwehr, die in den Spielen davor sicher gestanden war. Beim Führungstreffer der Gäste durch Paul Bejan (5.) stand Fazlican Verep zu weit von seinem Gegenspieler entfernt. Wenig später unterlief Christian Wiedenhofer der gleiche Fehler, sodass erneut Bejan zum 2:0 (15.) traf. In der Folge zeigten sich die Hausherren, die das Hinspiel noch mit 3:1 gewonnen hatten, um Ergebniskorrektur bemüht. Über die Außenbahn kamen die Penzberger auch mehrfach bis weit in die gegnerische Hälfte. Die Zuspiele in die Mitte fanden jedoch keinen Abnehmer. Nach dem Wechsel versuchte Brunner, mit frischen Kräften für Schwung zu sorgen. Das zeigte Wirkung: Nach einem Foul an Samir Azizi traf Kapitän Maxi Kalus mit einem Elfmeter zum 1:2 (57.). Danach fehlte es den Hausherren jedoch an den richtigen Ideen, um die Gästeabwehr auszuhebeln. Die Gäste schindeten auch bei jeder Gelegenheit Zeit. In den letzten Minuten warf der FC alles nach vorn. Herakles hatte bei Kontern noch Chancen, einmal trafen die Gäste an den Pfosten.

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