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Weiße Übermacht: Die Penzberger (von links) Max Panholzer, Christian Wiedenhofer und Marco Spähler hatten den SC Pöcking-Possenhofen beim 4:1 im Griff.

Penzberger Derby im Halbfinale

Totopokal: FC Penzberg überrollt Pöcking-Possenhofen

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Pöcking – Am Starnberger See fühlen sich die Fußballer des FC Penzberg offensichtlich wohl: Beim SC Pöcking-Possenhofen, bei dem sie vor zwei Jahren mit einem 7:0 den bisher höchsten Auswärtssieg in der Bezirksliga holten, gewann der FCP auch im Pokal deutlich. Durch einen 4:1-Erfolg, mit dem sie ins Halbfinale der Spielgruppe Mitte einzogen, sammelte die in der Liga noch sieglose Elf von Trainer Thomas Dötsch viel Selbstvertrauen.

„Es wird von mal zu mal besser, man merkt einfach, die Jungs brauchen Spiele“, so Dötsch. „Jetzt wäre es super, wenn sie in der Liga auch die Chancen so verwerten“, hofft Dötsch, dass bei seiner Truppe kommendes Wochenende beim Derby in Raisting der Knoten platzt. Davor steht aber noch das Stadtderby im Pokal-Gruppenhalbfinale gegen den ESV auf dem Programm (Mittwoch, 19 Uhr beim ESV). „Die Eisenbahner werden alles daran setzen, uns rauszuwerfen“, so Dötsch.

Bei 36 Grad bewies der FCP, dass er mit den hohen Temperaturen umzugehen weiß. „Die Mannschaft hat ein ordentliches Spiel gemacht und gezeigt, dass sie fit ist“, so Dötsch. Wobei die Penzberger, die in Bestbesetzung antraten, zunächst einen Rückschlag wegstecken mussten. Der Kreisligist nutzte gleich die erste Möglichkeit durch Gianluca Zandt (21.) zur Führung. Der FCP zeigte sich davon aber nicht geschockt. Im Laufe der ersten Hälfte übernahmen die Gäste die Spielkontrolle. Der für Sean Erten eingewechselte Samir Azizi (37.) schaffte nicht nur vor dem Wechsel den Ausgleich, sondern auch in der Nachspielzeit (45+1.) den Führungstreffer.

Die Jokerrolle schien Azizi, der in der Liga bei seinen Startelfeinsätzen unglücklich agierte, zu liegen: Denn gleich nach der Pause ließ er das 3:1 (54.) folgen. „Bei den Toren machte der Pöckinger Keeper keine glückliche Figur, aber trotzdem muss man sie erst einmal machen“, so Dötsch. Die Pöckinger verzeichneten im Anschluss noch einen Kopfball an die Latte. Der FCP kam ebenfalls zu einigen guten Möglichkeiten. Das vierte Tor durch Denny Krämer fiel erst in der Nachspielzeit (90+1.). „Wir hätten auch noch höher gewinnen können, aber letztlich war es eine klare Angelegenheit“, so Dötsch. roland halmel

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