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Und wieder hat Hohenpeißenberg das Nachsehen: Der Aufsteiger vom Rigi (in weißen Trikots, hier Michael Stoßberger in der Partie bei Peiting II) legte mit sechs Niederlagen in Folge einen kapitalen Fehlstart hin. In der Folge fing sich der TSV jedoch und arbeitete sich ins gesicherte Tabellenmittelfeld vor. 

Abstiegskampf in der Kreisklasse 4

Glaube an ein gutes Ende beim TSV Hohenpeißenperg und SV Raisting II

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Sowohl der TSV Hohenpeißenberg als auch der SV Raisting II kämpfen in der Kreisklasse 4 gegen den Abstieg. Beide Vereine sind aber guter Dinge, dass die Saison für sie ein gutes Ende haben wird.

VON STEFAN SCHNÜRER

TSV Hohenpeißenberg

Schlechter hätte die Saison für die Hohenpeißenberger in der Kreisklasse 4 kaum beginnen können. Sechs Spiele, sechs Niederlagen – so lautete die niederschmetternde Bilanz für den Aufsteiger. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, gibt TSV-Trainer Alex Sanktjohanser zu. Umso erstaunlicher war es, wie die Mannschaft diese Negativserie weggesteckt hat. Von den folgenden neun Partien gewannen die Hohenpeißenberger sechs.

Als Schlüsselspiel bezeichnet er den 1:0-Sieg im Kellerduell bei Wildsteig/Rottenbuch. „Da hat der Hannes Dünzl ausgeholfen, was ich ihm sehr hoch anrechne“, so Sanktjohanser. Damit arbeiteten sie sie auf Platz zehn nach oben, was den Klassenerhalt bedeuten würde. „Ich bin richtig froh, dass die Mannschaft die Kurve noch gekriegt hat.“ so Sanktjohanser. Vor allem deswegen fällt seine Zwischenbilanz positiv aus. Dass seine Mannschaft nicht noch mehr Punkte auf dem Konto hat, führt der Hohenpeißenberger Trainer auf das enorme Verletzungspech zurück, das den TSV in der Hinrunde heimsuchte. „Zwischenzeitlich hatten wir in beiden Mannschaften 16 Verletzte“, berichtete Sanktjohanser. Das führte so weit, dass er sich in einem Spiel der ersten Mannschaft auf die Bank setzen musste.

Für die Frühjahrsrunde kündigt sich, was das Personal betrifft, jedoch Entspannung an. Marco Tedesco, der zum Hinrunden-Ende nach langer Verletzung sein Comeback feierte, ist laut Sanktjohanser „wieder voll fit“. Von Tedesco verspricht sich der TSV-Coach eine Stabilisierung der in der Hinrunde alles andere als sattelfesten Abwehr. Läuft alles nach Wunsch, werden in der Frühjahrsrunde auch Matthias Rohrmoser und Roman Greiner nahezu uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Als Vorteil erachtet es Sanktjohanser auch, dass „wir mittlerweile alle Gegner kennen“.

In die Vorbereitung starteten die Hohenpeißenberger vor zwei Wochen, zuvor standen Laufeinheiten und Konditionstraining auf dem Plan. Den letzten Schliff will der Trainer seinen Spielern bei einem viertägigen Trainingslager am Gardasee geben.

SV Raisting II

Es gab nicht wenige, die dem SV Raisting II vor dem Start in die Kreisklasse 4 absolute Chancenlosigkeit und den sicheren Abstieg in die A-Klasse vorhersagten. Auch wenn die Reserve des Bezirksligisten zur Winterpause einen Platz im Tabellenkeller der Liga belegt, so schlägt sie sich weitaus besser als erwartet. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt derzeit fünf Punkte. Vorrangiges Ziel ist es laut Trainer Roland Perchtold aber erst einmal, den zwölften Platz zu verteidigen. Das würde bedeuten, dass die SVR-Reserve den Klassenerhalt über die Relegation bewerkstelligen müsste. Für Perchtold ist das aber kein Problem: „Wenn wir den Relegationsplatz halten, bleiben wir in der Kreisklasse“, ist er überzeugt.

In der Vorrunde hat sich laut Perchtold ein Gerüst von sechs, sieben Spielern gebildet, der Rest wird mit Routiniers aus der AH oder A-Junioren aufgefüllt. Ein besonderes Lob hat er für Martin Frühholz parat: Der 37-Jährige ziehe voll mit, „da kann ich nur meinen Hut ziehen“, so der Trainer. Positiv hervor hebt er auch seine Abwehr, die in 15 Partien lediglich 22 Treffer kassiert hat. „Man merkt, dass die Viererkette eingespielt ist“, so Perchtold. Ausbaufähig ist dagegen die Bilanz in der Offensive: 15 Tore hat der SVR erzielt, schwächer ist nur die Ausbeute des Tabellenletzten Wildsteig/Rottenbuch (11). „Daran müssen wir arbeiten.“

Start der Vorbereitung war vor drei Wochen. Gemeinsam mit der ersten Mannschaft fuhr die SVR-Reserve am gestrigen Mittwoch in ein viertägiges Trainingslager nach Kroatien.

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