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WSV-Trainer Kleiner konnte mit seinem Team den ESV schlagen.

„Wir hauen uns ja jede Woche die Dinger selber rein“

Unterammergau bezwingt ESV Penzberg souverän mit 2:0

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Glaubt man den Worten von Stefan Korpan, ist es in dieser Saison nicht besonders schwer, gegen den ESV Penzberg zu gewinnen.

„Wir hauen uns ja jede Woche die Dinger selber rein“, haderte er nach der bereits fünften Niederlage im sechsten Spiel. „Durch individuelle Fehler machen wir uns alles kaputt.“ Gegen Unterammergau war es Kilian Burger, der einen gebrauchten Tag erwischte. Vor dem 0:1 schlug der Innenverteidiger ein Luftloch, beim zweiten Gegentor verursachte er einen Freistoß, der im Netz landete. Danach bestimmte der ESV zwar weitestgehend die Partie – der Anschlusstreffer blieb ihm aber verwehrt. Das Kuriose: Als Sebastian Schott kurz nach der Halbzeit tatsächlich zum vermeintlichen 1:2 getroffen hatte und die Spieler beider Mannschaften bereits zum Anstoß bereit standen, revidierte Schiedsrichter Mathias Kirsch plötzlich seine Entscheidung. Ein Kollege, der allerdings als Zuschauer vor Ort war und noch dazu für den WSV pfeift, hatte ihm mitgeteilt, dass Schott im Abseits gestanden haben soll. „Ein absolute Frechheit“, echauffierte sich Korpan. Kirsch habe sich nach dem Spiel bei ihm entschuldigt und versichert, den Fall eigenständig beim Verband zu melden. Als in der 70. Minute auch noch Routinier Michael Reicheicher einen Elfmeter verschoss, war die nächste ESV-Pleite besiegelt.


WSV Unterammergau . ESV Penzberg 2:0

Tore:1:0 (34.) Moser, 2:0 (36.) Grotz.Schiedsrichter:Mathias Kirsch (TSV Farchant).Zuschauer: 50.

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