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Der Brand des Vereinsheims in Obermaxkron hat einen Schaden von geschätzt 50.000 Euro verursacht.

 „Es tut sehr weh die Trümmer so zu sehen“

Vereinsheim der SpVgg Maxkron liegt in Trümmern - 50.000 Euro Schaden

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Die Spielvereinigung Maxkron in Penzberg steht nach einem Brand im Vereinsheim vor dem möglichen Aus. Die Renovierung war gerade erst abgeschlossen.

Monatelang kamen die Mitglieder der SpVgg Penzberg-Maxkron diesen Sommer an ihr Vereinsgelände. Fast jeden Tag schufteten sie mindestens drei Stunden nach ihrer Arbeit und renovierten ihr Vereinsheim. Und jetzt ist die ganze harte Arbeit und Mühe umsonst.

In der Nacht vom 8. auf den 9. September brannte das frisch renovierte Vereinsheim nieder. Die Ursache soll ein technischer Defekt oder ein Kurzschluss gewesen sein. Die Nachbarn hatten den Brand in den frühen Morgenstunden gemeldet. So konnte noch schlimmeres verhindert werden. Trotzdem ist der Anblick, vor allem für alle Mitglieder, nicht leicht zu ertragen: „Es tut sehr weh die Trümmer so zu sehen“, sagt der 1. Vorstand Florian Guski bei uns im Interview. „Hätte man das vorher gewusst, hätten wir uns die Arbeit sparen können und den Sommer mehr genossen.“ 

Guski erzählt uns, dass wahrscheinlich das ganze Vereinsheim abgerissen werden muss. Ruß- und Löschwasserrückstände machen ein Betreten unmöglich. Außerdem musste das gerade erneuerte Dach während der Löscharbeiten aufgebrochen werden.

Der Verein ist nicht alleine

Nachdem das Ausmaß betrachtet wurde, müssen die Maxkroner jetzt nach vorne schauen. Ein Spendenkonto haben sie schon eingerichtet. Im Moment sind schon über 4.000 Euro auf diesem Konto, dies erfreut auch Guski: „Viele kleinere Vereine haben gespendet und auch einige Geschäfte in der Umgebung.“ Aber natürlich reichen diese Spenden noch bei weitem nicht. Die Kriminalpolizei Weilheim schätzt den Schaden auf 50.000 Euro. 

Das restliche Geld will der Verein vor allem durch einige Veranstaltungen zusammenbekommen. Eine davon findet am Freitag den 27.9 am Platz des DJK Penzberg statt. Während und nach dem Spiel der alten Herren wird ein Programm sein, um weitere Spenden einzunehmen. Weitere Veranstaltungen im Laufe des Jahres sind auch schon geplant. Die SpVgg Maxkron selbst hat nur ca. 2,500 Euro zur Verfügung, den Rest müssen sie durch Spenden einnehmen.

„Wir erhoffen uns einen Zuschuss“

Nächsten Donnerstag hat der Verein ein Gespräch mit Penzbergs Bürgermeisterin Elke Zehetner vereinbart. Dort soll dann alles weitere besprochen werden. Zehetner hat dem Verein auch die Unterstützung der Stadt gesichert. Wie diese allerdings aussieht, weiß Florian Guski noch nicht, aber einen Wunsch hätte er: „Wir erhoffen uns natürlich, dass wir einen Zuschuss von der Stadt bekommen werden.“

Der Fußball an sich leidet zum Glück nur wenig unter dem Brand. Durch die Unterstützung von einigen Vereinen in der Umgebung lässt sich der Fußballalltag relativ normal weiterführen. Die erste Mannschaft darf ihre Trainingseinheiten auf dem Kunstrasen des 1. FC Penzberg abhalten. Die meisten Heimspiele wurden verschoben, aber die letzten beiden werden auch beim FC Penzberg ausgetragen. Darüber ist der Verein und sein Vorstand sehr glücklich.

Spendenkonto ist errichtet

Jetzt kann die SpVgg Maxkron jede Unterstützung gebrauchen. Auch Sachspenden sind gern willkommen, da viele Aufgaben wieder von den Mitgliedern übernommen werden, die unter anderem als Elektriker, Maurer und Schreiner arbeiten. Hier könnt ihr für den Verein spenden:

Bank: VR-Bank Werdenfels eG

BIC: GENODEF1GAP

IBAN: DE79703900000102522110

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