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Wessobrunns Philipp Rieger eröffnete den Torreigen in Apfeldorf.

A-Klasse 8: Kompakt

Wessobrunn und Böbing feiern Auswärtssiege

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Böbing verschläft die ersten zehn Minuten in Burggen, kann die Partie aber drehen. Wessobrunn bleibt mit dem Dreier gegen Apfeldorf in der Verlosung um den Aufstieg.

SV Apfeldorf 1
SV Wessobrunn 3

Tore: 0:1 (27.) P. Rieger, 1:1 (31.) Filser (Foulelfmeter), 1:2 (46.) Wild, 1:3 (86.) Estermaier. Schiedsrichter: Alexander Vollmer. Zuschauer: 60.

Der SV Wessobrunn mischt weiter im Aufstiegsrennen mit. Diverse Spieler, die vor einer Woche noch ausgefallen waren (die Partie gegen Rott wurde deshalb verlegt), waren nun wieder dabei – und verhalfen den Gästen zum Sieg. Wessobrunn ging durch Philipp Rieger mit 1:0 in Führung. Mit einem laut Wessobrunns Coach Stephan Kopp unberechtigten Elfmeter gelang Apfeldorf der 1:1-Ausgleich. Nach dem Strafstoß stellte sich Derbystimmung ein. „Das Spiel wurde aufgrund des Elfmeters dynamischer und von außen emotionaler“, berichtete Kopp. Vor allem die Gäste profitierten im zweiten Durchgang davon. Wessobrunn war nun deutlich Überlegen. SVW-Torjäger Benjamin Wild brachte per Kopf die Gäste erneut in Führung. Tobias Estermaier erhöhte auf 3:1 und machte damit den Sieg perfekt. Kopp war zwar zufrieden mit seiner Elf, aber dennoch sei „die spielerische Leistung noch ausbaufähig“, sagte er. Besonders für das kommende und richtungsweisende Derby gegen den TSV Rott (Donnerstag, 25. April, 20.15 Uhr) müsse sich seine Mannschaft noch deutlich steigern.  lk

TSV Burggen 1
SC Böbing 3

Tore: 1:0 (9.) Ammersinn 1:1 (12.) Bertl, 1:2 (67.) Gretschmann, 1:3 (83.) Gretschmann. Schiedsrichter: Klaus Stülpner. Zuschauer: 30

In der Partie gegen den TSV Burgen gelang den ersatzgeschwächten Böbingern ein souveräner Sieg. „Abgesehen von den ersten zehn Minuten waren wir überlegen“, so SC-Trainer Georg Schwaller. In der Anfangsphase mussten die Böbinger den Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen. Böbing reagierte laut seinem Coach aber gut auf diesen Rückstand. Nach einem Eckball nur drei Minuten später gelang Peter Bertl mit einem Kopfball der 1:1-Ausgleich. In der Folge hatten die Böbinger weitere Torchancen, ein Treffer gelang in der ersten Hälfte aber nicht mehr. Es dauerte bis zur 67. Minute, ehe David Gretschmann den nunmehr verdienten 2:1-Führungstreffer erzielte. In der Schlussphase machte Gretschmann dann den Sack zu, indem er für Böbing auf 3:1 erhöhte. „Wir hätten deutlich höher gewinnen müssen“, zog Schwaller Bilanz. Für Böbing war es der erste Sieg seit dem 4. November. Seither gab es in fünf Spielen nur ein Remis. lk

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