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Nur in dieser Szene hintendran: Die Wielenbacher (links, Patrick Sautter) hatten die Partie gegen den FC Seeshaupt (rechts, Maximilian Höflinger) klar im Griff. 

A-Klasse 5 kompakt

Wielenbachs Weindel mit Fallrückzieher-Tor - Müller trifft doppelt für Pähl

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Nach dem Spiel habe ihn Schiedsrichter Rupert Schneider gefragt, wie seine Mannschaft denn dieses Spiel habe verlieren können, berichtete Bernrieds Trainer Josef Effner.

TSV Peißenberg II 2
SV Bernried 1

Tore: 0:1 (9.) T. Schaffer, 1:1 (21.) Hohenadel, 2:1 (76.) Eichberger. Gelb-rote Karte: Peißenberg: Stögbauer (87.). Schiedsrichter: Rupert Schneider (SF Bichl). Zuschauer: 60.

„Wir hatten Chancen für zwei Spiele“, so Effner. Der Gegner hingegen „war gefühlt nur zweimal vor unserem Tor“, so der SVB-Coach. Sein Peißenberger Trainerkollege Bodo Nusser, der den urlaubenden Wolfgang Wandinger vertrat, war mit dem Auftritt seines Teams sehr zufrieden: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, da hat einer für den anderen gekämpft.“ Die Gäste gingen durch Tobias Schaffer früh in Führung. Danach vergab erneut Schaffer leichtfertig die Riesenchance zum 2:0. Die Peißenberger, bei denen sich Michael Hauke mit einer starken Leistung in der Abwehr hervortat, glichen Mitte der ersten Hälfte durch Max Hohenadel aus. In der Schlussphase erzielte Yasin Eichberger (76..) mit einem abgefälschten Schuss aus großer Distanz das Peißenberger Siegtor.  ssc/rh

FSV Höhenrain II 2
SV Unterhausen 0

Tore: 1:0 (34.) Eisele, 2:0 (48.) Reinhart. Schiedsrichter: Piet Fentross (SV Haunshofen). Zuschauer: 45.

Aufsteiger Unterhausen muss auf den ersten Punktgewinn in der A-Klasse warten. Dabei war es nicht so, dass die Gastgeber ein unbezwingbarer Gegner gewesen wären. Doch war der FSV „physisch einfach präsenter“, so SVU-Abteilungsleiter Steffen Kruger. Allerdings waren es auch eigene Schwächen, die zur Niederlage führten. „Wir haben uns mit Fehlpässen das Leben immer wieder selbst schwer gemacht“, so Kruger. Die Unterhausener hatten Glück, dass sie nicht frühzeitig in Rückstand gerieten: Ein Schuss der FSV-Reserve klatschte gegen den Pfosten (5.). In der Folge versuchte es der SVU mit spielerischen Mitteln, während sich die Gastgeber auf lange Bälle verlagerten. Nach einer Ecke geriet Unterhausen in Rückstand, hatte dann mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach der Pause führte ein weiterer Schnitzer in der Abwehr zum 0:2.  ssc

TSV Pähl 4

MTV Dießen 2

Tore: 0:1 (6.) Seidel, 1:1 (40. ) Greiner, 2:1 (67). Muhsal, 3:1 (75.) Müller, 4:1 (84.) Müller, 4:2 (88.) Verhülsdonk Schiedsrichter: Stefan Rießenberger (SC Pöcking-P.). Zuschauer: 75.

Die Aufstellung war dieselbe wie beim 1:9-Debakel gegen Geretsried, doch diesmal zeigten die Pähler ein ganz anderes Gesicht. „Kampf und Leidenschaft haben diesmal gestimmt“, so Pähls Fußballerchef Alfred Greiner. Dennoch gerieten die Hausherren früh in Rückstand, als TSV-Torhüter Alexander Schmid bei einem Fernschuss von Dießens Daniel Seidel danebengriff. Danach hätte der MTV laut seinem Sprecher Phillip Plesch die Führung ausbauen müssen, doch machte TSV-Keeper Schmid seinen Fehler wett und zeigte starke Paraden. Kurz vor der Pause schloss Pähl einen Konter mit etwas Glück zum 1:1 ab. Nach der Pause waren es dann die Dießener, die Druck machten. In dieser Drangphase des Geggners gelangen Pähl jedoch weitere Treffer. Erst traf Christian Muhsal zum 2:1, ehe Simon Müller einen Doppelpack nachlegte. „Wir haben aufgemacht und sind in Konter gelaufen“, so Plesch über die letzen beiden Pähler Tore. Kurz vor Schluss verkürzte der MTV zumindest noch auf 2:4.  jg

SV Wielenbach 2
FC Seeshaupt 0

Tore: 1:0 (24.) Berghofer, 2:0 (67.) O. Weindel. Schiedsrichter: Felix Thiel (TSV Farchant). Rote Karte: Seeshaupt: M. Höcherl (32., Notbremse). Zuschauer: 50.

Die Szene des Tages ereignete sich in der 67. Minute: Wielenbachs Florian Lautenbacher flankte von rechts – und Oliver Weindel traf mit einem blitzsauberen Fallrückzieher zum 2:0. Während die Spieler jubelten, feixten am Rand einige Zuschauer: „Die schweren Dinger machen sie rein.“ Davor hatten die Wielenbacher schon mehrmals freistehend vor dem FC-Tor vergeben, Moritz Weindel war dabei einer der großen Pechvögel. Die mangelnde Chancenauswertung war am Ende das Einzige, was SVW-Trainer Martin Fendt am Spiel seiner Elf zu kritisieren hatte: „Mit einem Mann mehr, und noch dazu bei diesen Temperaturen, hätten wir die Partie früher entscheiden müssen.“ Insgesamt war der Auftritt und das Resultat – ein Sieg ohne Gegentreffer – „okay“, so Fendt. Die ersatzgeschwächten Seeshaupter waren bemüht, gefährlich wurden sie, bis auf Schüsse von Peter Höcherl und Max Höflinger, nicht. Im Anschluss an eine Ecke und einen abgeblockten Schuss von Lautenbacher traf Felix Berghofer zum 1:0. Der Torschütze schied in der zweiten Hälfte verletzt aus. Nach einer Notbremse musste Seeshaupts Maximilian Höcherl mit Rot vom Feld (32.), den folgenden Freistoß schoss Maximilian Uhl knapp vorbei. In der Folge kontrollierte der SVW das Geschehen, doch erst der Geniestreich von Oliver Weindel brachte ein weiteres Tor. Kurz vor Schluss scheiterte er noch einmal freistehend am gut haltenden Seeshaupter Torwart. ph

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