Franziska Aderbauer aus Peißenberg bestritt nach über einem Jahr Pause im Münchener Dante-Stadion ihren ersten Wettkampf
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Endlich wieder auf der Bahn: Franziska Aderbauer bestritt nach über einem Jahr Pause ihren ersten Wettkampf.

Leichtathletik

Franziska Aderbauer zurück im Wettkampfbetrieb

  • Stefan Schnürer
    vonStefan Schnürer
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Nach ihrem Kreuzbandriss vor über einem startete Franziska Aderbauer aus Peißenberg erstmals wieder bei einem Wettkampf. Ihre Bilanz fiel positiv aus.

Peißenberg – Franziska Aderbauer hat eine harte Zeit hinter sich. Im Mai des vergangenen Jahres erlitt die heute 20-jährige Leichtathletin aus Peißenberg einen Kreuzbandriss. Dank ihres eisernen Willens und viel Rehasport und Physiotherapie gelang es ihr, in den Wettkampfsport zurückzukehren. So startete sie „zuversichtlich und gut vorbereitet von ihrer Heimtrainerin Sabine Osenberg“ in die Saison, wie ihre Mutter Gerda Aderbauer berichtet. In den vergangenen Wochen standen vor allem Sprinteinheiten auf dem Trainingsplan. Dabei wurde sie „immer wieder von ihrer starken Trainingspartnerin Katharina Vogl gepusht“, so Gerda Aderbauer.

Seit dieser Saison startet Franziska Aderbauer für den TSV Wasserburg

Der Wettkampf „Munich Challenge III“ im Münchener Dante-Stadion war für Franziska Aderbauer, die seit zwei Jahren in Rosenheim studiert und seit dieser Saison für den TSV Wasserburg antritt, der erste Test, ob mit dem operierten Kreuzband wieder alles in Ordnung ist. Zu diesem Zweck wählte sie den 100-Meter-Lauf. Die 20-Jährige startete im fünften Zeitlauf und überquerte nach 13,46 Sekunden die Ziellinie. Damit blieb sie lediglich eine halbe Sekunde über ihrer Bestzeit, „daher ist das ein großer Erfolg“, so die Einschätzung ihrer Mutter. In der Gesamtwertung landete Franziska Aderbauer auf Rang elf. Was jedoch das Wichtigste war: „Das Kreuzband hat den Test mit Bravour bestanden“, so Gerda Aderbauer. Demnächst will ihre Tochter auch wieder in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Weitsprung, an den Start gehen.

Katharina Vogl vom TSV Peißenberg siegt souverän im Weitsprung

100-Meter-Wettkampf der Frauen war auch Aderbauers Trainingspartnerin und ehemalige Vereinskameradin Katharina Vogl dabei. Die 21-Jährige gewann mit einer Zeit von 12,65 Sekunden die Silbermedaille. „Sie hatte aber leider mit dem Gegenwind großes Pech, sonst wäre eine noch bessere Zeit zustande gekommen“, so die Einschätzung von Gerda Aderbauer. Schneller als Vogl war nur Julia Stuhler vom TSV Schwabmünchen (12,45). Eine Klasse für sich war die Hohenpeißenbergerin im Weitsprung: Gleich im ersten Sprung übernahm sie die Führung (5,43 Meter), beim fünften und vorletzten Sprung erreichte sie 5,70 Meter. Ihre Konkurrentinnen kamen nicht annähernd an diese Weite heran. Die zweitplatzierte Luisa Tremel (TSV Gersthofen) sprang 5,34 Meter Ergebnisse siehe Sport in Zahlen).

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