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2:0 für Wackersberg: Anton Bernwieser trifft gegen Weidachs Torhüter Ludwig Hörl, Michael Berger (Mitte) und Florian Schwarzl (am Boden) können nur zuschauen.  

„Schläfrigkeit bei Standards“

Anton Bernwieser trifft doppelt - 1. FC Weidach verliert Spiel eins nach Lider Yilamz  

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Der 1. FC Weidach wartet auch nach dem ersten Spiel ohne den freigestellten Trainer Lider Yilmaz auf den ersten Saisonsieg. Gegen Wackersberg setzte es ein deutliches 0:4.

Zu viele Niederlagen sind für Trainer bekanntermaßen schädlich. Die Erfahrung machte nun auch Lider Yilmaz, für den das jüngste 0:3 im Kellerduell beim SC Deining exakt eine Pleite zu viel war. Danach war für ihn Schluss beim 1. FC Weidach. „In beiderseitigem Einvernehmen“ sei man auseinander gegangen, betont Stefan Huschka. „Das war eine rein sportliche Entscheidung. Wir hatten das Gefühl, neue Impulse setzen zu müssen“, sagt der Sportliche Leiter, der im Heimspiel gegen den SV Wackersberg als Interimstrainer fungierte

Wegen der vielen Gegentore – satte 36 in sechs Spielen – legten die Gastgeber diesmal vor allem Wert auf eine kompakte Defensive. Das funktionierte lange Zeit sehr ordentlich. „Die haben mit Mann und Maus verteidigt“, stellte SVW-Coach Thomas Angermeier fest, dessen Team sich mit dem Weidacher Bollwerk anfangs schwer tat. Daran änderte auch der Führungstreffer der Gäste wenig: Anton Bernwieser reagierte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld im Gewühl am schnellsten – 0:1. Wenig später hatte der Weidacher Anhang den Torschrei schon auf den Lippen, aber der von Emir Begovic aus der Distanz getretene Ball flog knapp über die Latte. Wenig später streifte auf der Gegenseite Thomas Hammerls Schuss aus 20 Metern den Pfosten.

„Wir hätten es deutlicher machen können“

Die Hoffnung der Gastgeber, womöglich einen ersten Punkt zu ergattern, war wenige Minuten nach Wiederbeginn dahin. Ein Abschlag von Petzold wurde im Mittelfeld verlängert, Innenverteidiger Florian Schwarzl ließ Bernwieser laufen, FCW-Keeper Ludwig Hörl verpasste den richtigen Moment, um herauszukommen, worauf der Wackersberger Torjäger nicht lange fackelte. „Ich bin eigentlich mit unserer Leistung ganz zufrieden“, meinte Interimscoach Huschka, „bis auf die Schläfrigkeit bei Standards.“ Die leistete auch den weiteren Wackersberger Treffern Vorschub. Beim 3:0 kam Michael Ostler relativ unbedrängt zum Kopfball und den Endstand markierte Maximilian Holzner nach einem Eckball. „Wir hätten es deutlicher machen können“, stellte Thomas Angermeier fest. „Aber sich bei einem 4:0 zu beschweren, wäre Jammern auf hohem Niveau.“

Die Gastgeber haben trotz der siebten Niederlage die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. „Das ist natürlich weiter das Ziel. Wille, Teamgeist und Motivation sind auch noch da“, betonte Stefan Huschka, der in den nächsten zwei, drei Wochen einen neuen Cheftrainer präsentieren möchte.  

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