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Auch wenn die Gäste vom TSV Wolfratshausen mit Olaleka Azeez (re.) mehr Ballbesitz hatten, waren Lukas Schwesig und die DJK Waldram II ein gleichwertiger Gegner.  

„Ich finde, das Unentschieden ist gerecht“

DJK Waldram II und TSV Wolfratshausen remis im Derby - Beide zufrieden

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Mit einem leistungsgerechten 1:1 (1:1) endete am Samstag das Derby zwischen der DJK Waldram II und den Gästen vom TSV Wolfratshausen.

Trotz schwieriger Platzverhältnisse zeigten beide Teams zu Beginn einen engagierten Auftritt, wobei die Anfangsminuten den Hausherren gehörten. Und schon bald durfte die Elf von Coach Lukas Haustein jubeln: Nach einem flotten Angriff über rechts kam Yannick Kutz im Strafraum an die Kugel, fackelte nicht lange und ließ TSV-Keeper Andreas Otte keine Chance – 1:0 (7.). Ein wunschgemäßer Auftakt, doch fortan standen die Waldramer recht tief, und die Wölfe bestimmten das Geschehen. „Das ist unsere Spielweise. Selbst bei Heimspielen versuchen wir, über Konter zum Erfolg zu kommen“, verteidigte Haustein das Verhalten seiner Schützlinge. Allerdings war der Trainer mit den Angriffen nicht zufrieden: „Die haben wir zu schlampig gespielt, zahlreiche Bälle verloren und keine zwingenden Chancen mehr bekommen.“

Die Gäste versuchten sich derweil mit Weitschüssen. Da zog David Bauer außerhalb der Strafraumgrenze ab, die Kugel zischte knapp über den Winkel. Dann bediente Andreas Try den frei stehenden Christoph Steinberger, doch auch dessen Versuch verfehlte das Ziel. Schließlich doch noch der Ausgleich: Nach Vorarbeit von Jakub Vetrovec traf Try aus dem Hinterhalt zum 1:1 (43.).

Im zweiten Durchgang mühten sich beide Teams, das tiefe Geläuf zehrte jedoch hüben wie drüben an den Kräften. Der Wille war erkennbar – zum Siegtreffer rechte es jedoch nicht. Maxi Seestaller hatte in der Schlussminute die größte Chance die Partie für die Gastgeber zu entscheiden, doch er scheiterte an Otte. „Ich finde, das Unentschieden ist gerecht“, sagte Lukas Haustein, während Wölfe- Coach Stephan Berger bemerkte: „In unserer Situation bin ich mit dem Remis zufrieden. Vom Spielverlauf ausgehend wären aber auch drei Punkte für uns möglich gewesen.“  

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