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„Eine Platzierung zwischen Rang acht und zehn ist möglich“: Mit Arthur Kubica (re.) als Mittelfeldregisseur sind die Fußballer des TuS Geretsried auf dem aufsteigenden Ast.  

TuS Neuzugang Arthur Kubica im Interview

Kubica: „Ich will meine Stärken besonders in der Offensive einbringen“

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Der ehemalige Spieler der TuS Holzkirchen spricht über seinen Wechsel nach Geretsried und seine Ziele mit der neuen Mannschaft. 

Geretsried – Gerade erst in der Winterpause ist Arthur Kubica vom Bayernliga-Schlusslicht TuS Holzkirchen zum TuS Geretsried gewechselt. Mit dem Fußballspielen begonnen hat der gebürtige Münchner beim SV Neuperlach. In der E-Jugend folgte der Wechsel zum TSV 1860 München, später zur U19-Mannschaft der SpVgg Unterhaching. Erste Station im Seniorenbereich war dann der SV Pullach. Weiter ging es über den SV Heimstetten, FC Pipinsried und FC Unterföhring nach Holzkirchen. Für den Klub aus dem Nachbarlandkreis bestritt der 28-Jährige in dieser Spielzeit 16 Einsätze (zwei Tore). Nach dem jüngsten Geretsrieder 2:1-Heimerfolg gegen den SC Olching sprach unser Mitarbeiter Eduard Hien mit dem in München wohnenden Sportlehrer.

Herr Kubica, der zweite Sieg des TuS bei ihrem dritten Einsatz, wobei Sie wieder einer der Aktivposten waren. Eine Spielanalyse von Ihnen zur ersten Halbzeit?

Wir sind super ins Spiel gekommen, hatten zwei, drei große Chancen in der ersten Viertelstunde. Danach haben wir etwas den Zugriff verloren, dann aber doch noch das 1:0 kurz vor der Pause erzielt.

Wie beurteilen Sie das Match nach dem Wiederanpfiff?

Die zweite Halbzeit war hart umkämpft. Vor allem die spielerischen Elemente kamen nicht mehr so zur Geltung. Mit einem schönen Tor von Johannes Bahnmüller zum 2:0 haben wir uns belohnt. Beim Anschlusstreffer in der Nachspielzeit waren wir allerdings nicht konzentriert genug. Wichtig waren in jedem Fall die drei Punkte. Denn wir wollen aus dem Tabellenkeller raus und schielen immer mehr in Richtung gesichertes Mittelfeld.

Wenn man als Betroffener folgende Schlagzeile liest: „TuS Holzkirchen wirft drei Spieler raus. Weder Arthur Kubica noch die Brüder Tayfun und Attila Arkadas hatten je auch nur ansatzweise ihr volles Potenzial über längere Zeit abgerufen“ – tut einem so etwas in der Seele weh oder ist man da brüskiert?

Diese Darstellung ist eine Unwahrheit. Das Potenzial und die Bereitschaft bei der Mannschaft und bei mir waren da. Aber es herrschte während der Vorrunde viel Unruhe, weil sich die Vorstandschaft in viele Belange des Teams einmischte. und es außerdem einen Trainerwechsel gab. Bezüglich solcher Meldungen stehe ich aber über den Dingen. Denn ich weiß, was ich kann.

Wie kam dann der Wechsel nach Geretsried zustande?

Ich kenne Martin Grelics vom Studium her und habe ihm zu seiner Amtsübernahme beim TuS gratuliert. Nachdem ich dann in Holzkirchen ausgemustert wurde, haben wir zusammen telefoniert. Ich sagte ihm, dass ich einen neuen Verein suche und war vom Konzept in Geretsried gleich angetan. Ein bisschen Probleme gab es dann hinsichtlich der Ablösesumme. Denn die Vereinbarung über die Freigabe wurde von der Holzkirchner Vorstandschaft etwas anders als besprochen ausgelegt.

Sie haben sich in der Vorbereitung gut akklimatisiert und in den ersten drei Punktspielen nach der Winterpause mit trickreichem Spiel voll überzeugt. Wo sehen Sie Ihre Stärken?

Ich will meine Stärken besonders in der Offensive einbringen. Den genauen Pass in die Schnittstelle spielen oder das finale Zuspiel liefern – diese Art und Weise liegt mir.

Ihre Meinung: Welches Potenzial steckt in der Mannschaft?

Ich glaube, die Kadermischung ist gut. Es sind viele junge und vor allem technisch starke Spieler dabei sowie erfahrene Akteure, die lange genug im Geschäft sind. So etwas tut der Mannschaft gut.

Welchen Tabellenplatz wird der TuS am Saisonende einnehmen?

Wenn wir weiter so erfolgreich spielen, werden wir mit Sicherheit im Mittelfeld landen. Ich denke, eine Platzierung zwischen Rang acht und zehn ist möglich. Jedenfalls werden wir nicht absteigen.

Der Fußball in der Landesliga erfordert einen großen Zeitaufwand. Bleibt Ihnen da noch Zeit für andere Hobbys?

Ich liebe den Bergsport allgemein, gehe gerne zum Skifahren oder zum Mountainbiken.

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