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BCF-Coach Rödl: „Jedem ist bewusst, dass für uns etwas drin ist“

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Von: Oliver Rabuser

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Für die 0:3-Niederlage im Hinspiel wollen sich die Farcheter um Spielertrainer Mitch Rödl (re.) am Sonntag beim SV Raisting revanchieren und zugleich weiter im Aufstiegsrennen bleiben.
Für die 0:3-Niederlage im Hinspiel wollen sich die Farcheter um Spielertrainer Mitch Rödl (re.) am Sonntag beim SV Raisting revanchieren und zugleich weiter im Aufstiegsrennen bleiben. © hans lippert

Beim SV Raisting ist der BCF Wolfratshausen zu Gast und möchte sich dabei für die Hinspielniederlage revanchieren und einen Konkurrenten im Kampf um die Aufstiegsrelegation ausschalten.

Wolfratshausen – Ab sofort sind beim BCF Wolfratshausen Ausrutscher strikt untersagt. Jeder Patzer könnte gleichbedeutend mit dem Aus im Aufstiegsrennen sein. Das weiß auch der SV Raisting, bei dem die Farcheter am Sonntag um 15 Uhr zu Gast sind, nach der jüngsten Niederlage gegen Kellerkind Pöcking. Somit könnte der BCF mit einem Auswärtsdreier einen Kontrahenten hinter sich lassen.

In Farchet hat man am spielfreien Osterwochenende die Niederlagen von Penzberg, Denklingen und Raisting wohlwollend zur Kenntnis genommen; weniger Begeisterung entfachten die Kantersiege von Oberweikertshofen und Haidhausen unter der Woche. „Klar verfolgt man das, es ist gerade sehr spannend“, sagt Mitch Rödl. „Aber ich bin der Meinung, wir sollten mehr auf uns selbst schauen.“ Aus gutem Grund, „denn sechs Spiele in Folge zu gewinnen, ist kein easy going“, betont der Coach. Und dennoch: Die Wolfratshauser haben es selbst in der Hand. Gegen Raisting und Haidhausen lassen sich die direkten Vergleiche ausbremsen, und in den restlichen Partien geht es ausnahmslos gegen Klubs aus der unteren Tabellenhälfte. „Es ist jedem bewusst, dass für uns etwas drin ist“, sagt Rödl.

Allerdings lässt die aktuelle Trainingsbeteiligung durchaus andere Schlüsse zu. Ein Umstand, den der Coach geflissentlich ausblendet: „Wir hatten auch schon nach starken Trainingswochen schwach gespielt.“ In jedem Fall ist am Sonntag ein anderes Auftreten als im Hinspiel notwendig. „Da hat uns Raisting den Schneid abgekauft“, erinnert sich Rödl. Unterschied zur 0:3-Niederlage Ende September: Mit Denis Grgic fällt Raistings Dreifachtorschütze verletzt aus. „Er ist lauf-, zweikampfstark und torgefährlich – da fehlt ihnen ein wichtiger Mann“, meint der BCF-Coach.

Bei seinem Team sieht es dagegen personell gut aus. Mit Ausnahme von Matja Milic (Urlaub) und Ralf Schubnell, der kommende Woche ins Mannschaftstraining einsteigen wird, kann Rödl alles aufbieten, was Rang und Namen hat. Inwieweit weiter Unterstützung für die abstiegsbedrohte Farcheter Reserve möglich ist, lässt er offen. Sollte der BCF die Landesliga aus den Augen verlieren, „macht es Sinn“, die Spielberechtigung weiterer Akteure zu sichern. „Aber wenn wir im Geschäft bleiben, dann ungern“, macht der Coach deutlich.

BCF Wolfratshausen: Neumeier - Rödl, Hummel, Stipic, Müller - R.Schubnell, Bonic, Spreiter, Schnabel - Kantar, Lehr - Herbert, Rose, Eismann, Camara, Arikan, Hölting.

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