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Ohne Dominik Putzke (re.) müssen die BCF-Fußballer um Jona Lehr (li.) und Werner Schuhmann künftig jubeln: Der Defensivspieler wechselt als Trainer in den Nachwuchsbereich des FC Bayern München.

Neuer Job im Nachwuchsbereich

BCF: Putzke wechselt zum FC Bayern

Drei Siege in Serie wären allemal ein lohnendes Zielfür den BCF Wolfratshausen. Doch der letzte Schritt könnte mit Hindernissen verbunden sein: Der 1. FC Sonthofen (Samstag, 14 Uhr, IsarLoisach-Stadion) gehört nicht zu den Lieblingsgegnern der Farcheter.

Respekt, aber keine Ehrfurcht – mit diesem Anspruch gehen Reiner Leitl und seine Elf in das heutige Match. „Schließlich muss jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden“, betont der Coach. Aber es stimmt schon: Gegen kaum eine andere Mannschaft hat sich der BCF in den vergangenen Jahren – unabhängig von den jeweiligen Resultaten – schwerer getan. Leitl sagt, dass die Sonthofener „unheimlich diszipliniert“ agieren würden und mit Taktikfuchs Esad Kahric einen Trainer hätten, „der darauf auch gezielt schaut“. Wenngleich die Oberallgäuer in dieser Runde bereits elf Gegentreffer hinnehmen mussten, ordnet Farchets Cheftrainer sie als „stabile Mannschaft“ ein.

Beleg dafür ist der fünfte Tabellenplatz. „Der 1.FC hat bisher eine gute Saison gespielt“, stellt Leitl klar. Diese Einschätzung kann der 55-Jährige locker auch für seine Schützlinge geltend machen. Spätestens nach dem 2:1-Erfolg vor Wochenfrist in Pipinsried hat sich der BCF in eine akzeptable Tabellenregion gespielt. Jetzt, so Leitl bestehe die Möglichkeit, dass „wir uns oben richtig verankern“. Farchet hat also Blut geleckt. Und das, obwohl der Kader nach wie vor alles andere als komplett ist.

Auch in Sachen Neuzugang gibt es keine belastbaren Aussagen. Zwar glaubt und hofft Leitl, dass sein früherer Echinger Wegbegleiter Janis Hoffmann in der kommenden Woche dem BCF das Ja-Wort gibt. Er räumt aber auch ein, dass der Routinier womöglich ein Engagement als Spielertrainer eines Bezirksligisten vorziehen könnte. Wie dem auch sei: Entspannung ist in jedem Fall in Sicht. Christian Duswald und Jona Lehr sind aus dem Urlaub zurück, Lech Kasperek ist ins Mannschaftstraining eingestiegen und auch Oskar Kretzinger steht wieder zur Verfügung. Freibriefe gibt’s derweil keine für die Rückkehrer. Zu solide hat die zuletzt nominierte Mannschaft ihre Aufgaben erledigt. Gleichwohl hat Leitl für seine Nachzügler ein ganz besonderes Programm in Angebot: „schöne fette Laufeinheiten.“

Denn, wer drei Wochen urlaubt, fängt bei den Grundlagen naturgemäß so ziemlich von vorne an. Gleiches gilt in Bälde für Paul Müller – wenngleich aus anderen Gründen. Beim Penzberger hat sich der Verdacht auf Bruch des Ellenbogens glücklicherweise nicht bestätigt. Allerdings hat sich der Verteidiger in Pipinsried mehrere Bänder gerissen und sich die Elle ausgekugelt. Am Donnerstag wurde Müller operiert, weshalb Leitl mit ihm bestenfalls zum Ende der Vorrunde wieder rechnet. Verabschiedet aus Farchet hat sich Dominik Putzke, der aber möglicherweise für Notfälle zur Verfügung steht. Der Defensivspieler nimmt ab September ein Angebot als Trainer im Nachwuchsbereich des FC Bayern München an.

Ob Putzke heute ein letztes Mal zusammen mit den Kollegen feiern darf, hängt primär von „Lauffreude und Einsatzbereitschaft“ ab. Die nämlich verlangt Leitl bedingungslos von seinen Mannen. Denn auch der Trainer weiß: „Ein Sieg-Hattrick wäre eine super Geschichte.“

Quelle: fussball-vorort.de

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