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BCF-Spielertrainer Rödl hofft: Schwaches Training, starkes Spiel gegen FC Hertha

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Von: Oliver Rabuser

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BCF-Spielertrainer Mitch Rödl (li.) will den FC Hertha München trotz des 4:0-Erfolgs im Hinspiel nicht unterschätzen.
BCF-Spielertrainer Mitch Rödl (li.) will den FC Hertha München trotz des 4:0-Erfolgs im Hinspiel nicht unterschätzen. © Hans Lippert (Archiv)

Nach der 0:2-Niederlage beim SVN München möchte der BCF Wolfratshausen zurück in die Erfolgsspur. Doch Coach Mitch Rödl warnt vor dem FC Hertha München.

Wolfratshausen – Ernsthaft um den Aufstieg spielen funktioniert nur mit einer Mischung aus Konstanz, Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Drei Faktoren, die der BCF Wolfratshausen in der Vorwoche bei seiner 0:2- Heimniederlage gegen den SV Neuperlach schmerzlich vermissen ließ. Zwar ist der tabellarische Schaden zumindest mit Blick auf den Relegationsplatz überschaubar, doch verstrich auch eine unverstellte Möglichkeit auf eine günstigere Positionierung.

Mitch Rödl griff zu umfassender Kritik. Die Leistung sei ein „kollektiver Totalausfall“ gewesen, bei der an „allen Ecken und Enden“ nichts gepasst habe. Bei der Ursachenforschung nennt der Farcheter Coach zwei Dinge. Zum einen habe man während einer Saison auch mal ein „richtig schlechtes Spiel“. Stimmt, wenngleich der Zeitpunkt ungünstig war. Doch könnte es auch am Durchboxen der internen Zielsetzung gelegen haben: „Wir wollten unbedingt oben dranbleiben, vielleicht hat uns das etwas gehemmt.“

BCF Wolfratshausen: 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Hertha München

Die Bestätigung von Rödls erster These bedarf freilich eines deutlich optimierten Auftritts beim FC Hertha München (So., 14.30 Uhr). Einem Gegner, der sich im Hinspiel als umgänglicher Spielball entpuppte: Farchet siegte mit 4:0, und Rödl hatte bis dato keinen weiteren Kontrahenten ausgemacht, gegen den der eigene Sieg „vorzeitig“ festgestanden hätte.

Doch scheint, Stand heute, die schwache Präsentation der Münchner ein einmaliger Ausrutscher gewesen zu sein. Denn fortan passten die Ergebnisse, was in einem relativ ungefährdeten Mittelfeldplatz seinen Niederschlag findet. „Sie haben sich gefangen, wir schätzen sie stark ein“, sagt der BCF-Coach. Optimistisch ist der 36-Jährige ausgerechnet aufgrund einer tendenziell misslungenen Trainingswoche. Warum? Weil die Resultate nach starken Übungssequenzen einige Male nicht gepasst haben. Also lieber andersrum, analog zu den verpatzten Generalproben. (OLIVER RABUSER)

BCF Wolfratshausen

Neumeier – Weilguni, Hummel, Stipic, Rose, R. Schubnell, P. Schubnell, Spreiter, Milic, Lehr, Uguz – Herbert, Eismann, Rödl, Arikan, Kantar.

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