Spielertrainer Michael Rödl (Mi.) trifft mit dem BCF Wolfratshausen erneut auf den SC Unterpfaffenhofen - diesmal im Toto-Pokal.
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Spielertrainer Michael Rödl (Mi.) trifft mit dem BCF Wolfratshausen erneut auf den SC Unterpfaffenhofen - diesmal im Toto-Pokal.

Trainer Rödl will mit dem BCF ins Finale des Toto-Pokals

BCF Wolfratshausen: Balance zwischen Regeneration und Durchschlagskraft gegen SC Unterpfaffenhofen

  • VonOliver Rabuser
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Der BCF Wolfratshausen trifft erneut auf den SC Unterpfaffenhofen. In der Liga setzte sich der BCF zuhause durch, nun geht es auswärts ums Finale des Toto-Pokals.

Wolfratshausen – Die Pflicht des Punktspiels hat der BCF Wolfratshausen mit dem 2:0 genommen. Die Kür findet nun auf des Gegners Sportanlage statt. Beim SC Unterpfaffenhofen/Germering geht es um den Einzug in das Finale des Totopokals. Das in der vergangenen Woche angesetzte Spiel wurde auf Dienstag (19.30 Uhr) verschoben.

Kommendes Wochenende sind die Farcheter spielfrei. Da kann man sich eingedenk des lohnenden Ziels schon noch mal richtig reinhängen: Im Mai 2022 ginge es im Endspiel um das große Los. Auf die Gruppensieger warten prominente Teams aus Bayern- und Regionalliga. Die Chance möchte sich der Ballclub nicht entgehen lassen.

BCF-Trainer Michael Rödl: „Ich möchte durchwechseln, aber auch das Spiel gewinnen“

Deswegen galt es für Mitch Rödl bis zum Spieltag, eine Balance aus Durchschlagskraft und Regeneration einiger Spieler zu finden. „Ich möchte durchwechseln, aber auch das Spiel gewinnen.“ Demnach bleibt Musti Kantar trotz fortgeschrittenen Fußballeralters im Team. „Er ist einer meiner Säulen“, betont Rödl. Patrick Weilguni und Manuel Spreiter bekommen eher eine Pause. Beide haben „zuletzt viel gespielt“. Von den Reservisten darf sich Tormann Armin Herbert auf 90 aktive Minuten freuen, auch Emre Uguz und David Rose sollten sich in der Startelf finden. Für Mahdi Sarafrazi dürfte zumindest ein Kurzeinsatz möglich sein. Der 19-jährige Mittelfeldspieler trainiert erst seit zwei Wochen wieder.

Prädestiniert wäre die Partie für Abou Camara gewesen, der sich nach Knieverletzung erst wieder ans Team herangearbeitet hat. Doch keine 20 Minuten nach seiner Einwechslung am Samstag, war für den 18-Jährigen schon wieder Schluss. „Sieht nicht so gut aus“, vermutet Rödl eine Bändergeschichte am Sprunggelenk.

Gründe, die Spielanlage zu ändern, sieht der Coach derweil keine. „So schlecht haben wir es nicht gemacht“, blickt er aufs Wochenende zurück. Nur die „entscheidenden Momente“ müssen besser ausgespielt und im Umschaltspiel „weniger geschlampt“ werden. (Oliver Rabuser)

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