Die BCF-Damen (hier weiß) müssen beim Spiel gegen Dießen eine Niederlage einstecken.
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Die BCF-Damen (hier weiß) müssen beim Spiel gegen Dießen eine Niederlage einstecken.

Ludwig Wolf: „Eine vermeidbare Niederlage“

BCF Wolfratshausen-Damen verschlafen Anfangsphase gegen MTV Dießen

  • vonRedaktion Bad Tölz
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Die Damen des BCF Wolfratshausen müssen sich, aufgrund einer schlechten Anfangsphase den Gegnerinnen aus Dießen mit 1:3 geschlagen geben.

BCF Wolfratshausen - MTV Dießen 1:3 (1:3)– Manche Fußballweisheiten haben ihre Berechtigung. Zum Beispiel Sepp Herbergers „ein Spiel dauert 90 Minuten“. Diese Erfahrung mussten die Farcheter Fußballerinnen am Sonntag machen. 70 Minuten lang waren die BCF-Frauen im Landesliga-Match gegen den MTV Dießen die bessere Mannschaft. Nach einer völlig verschlafenen Anfangsphase mussten sie allerdings einem Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. „Eine vermeidbare Niederlage“, beobachtete Coach Ludwig Wolf nach dem 1:3-Endstand.

BCF Wolfratshausen-Damen: Umstellungen führten zur Verwirrung in der Defensive

Dass es seine Elf dem MTV bis zur 18. Minute zu leicht machte, Tore zu erzielen, gab in seinen Augen letzten Endes den Ausschlag für die Niederlage. „Wir hatten nach einigen Umstellungen zu wenig Ordnung in der Defensive – das hat der Gegner eiskalt ausgenutzt“, meint Wolf. Den Ausfall von Defensiv-Stütze Katharina Lamm habe das junge Team nicht kompensieren können.

Mit einem kraftvollen Kopfball sorgte Maren Hamm zwar für den 1:3-Anschlusstreffer. In der Folge blieben die Abschlüsse der BCF-Frauen aber zu harmlos. Hoffnung keimte wieder auf, weil sich die Gastgeberinnen noch einige Hochkaräter erkämpften. Die blieben aber ungenutzt, die letzten Pässe oft zu ungenau. Freistehend vom Fünfmeterraum, freigespielt im Sechzehner oder bei einem Freistoßkracher aus der Distanz, den die Dießener Torhüterin in höchster Not aus dem Eck fischte: „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen“, stellte der Farcheter Trainer fest, sah dennoch das Positive in dem Misserfolg: „Wir haben selbst nach drei Gegentoren nicht aufgegeben und uns wieder herangekämpft.“  dst

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