Mit Haken und Ösen wurde im Derby zwischen Stefan Mannharts BCF II (li.) und dem TuS II um Jakob Bahnmüller gekämpft. Foto: rudi stallein

Leistungsgerechtes Unentschieden

Derby zwischen BCF Wolfratshausen II und TuS Geretsried II endet torlos: „An der Schmerzgrenze“

  • vonRudi Stallein
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Ein rassiges Derby zwischen den Reservemannschaften von BCF Wolfratshausen und TuS Geretsried endet 0:0. Beide Trainer sind unzufrieden.

Wolfratshausen - Schiedlich-friedlich trennten sich die Ortsnachbarn. Aber ein Blick in die Gesichter der Trainer zeigte, dass weder BCF II-Coach Gerhard Keilwerth noch sein Geretsrieder Gegenüber Salvatore Scolaro mit dem Ergebnis rundum glücklich waren. Zwar bewertete Keilwerth das 0:0 als „gerechtes Unentschieden“, monierte aber im selben Atemzug: „Nach vorne war das zu wenig.“ Das galt auch für die

Gäste, die sich vor allem in der ersten Halbzeit spielerisch schwergetan hatten, wie Scolaro anmerkte.

Nachdem die erste Halbzeit bei Nieselregen von „taktischem Geschiebe“ (Keilwerth) geprägt und „körperlich an der Schmerzgrenze“ (Scolaro) geführt worden war, kam zum zweiten Durchgang mit der Sonne auch etwas mehr spielerischer Glanz auf den Platz. Das brachte gute Torgelegenheiten mit sich. Die Gäste waren vor allem bei Kontern über die Außenbahnen gefährlich. Daraus resultierten Chancen unter anderem durch Jonas Reitel, dessen Schuss Dominik Reumuth auf der Linie klärte. Einen Kopfball von Maximilian Untch beförderte Dominik Heiduk auf der Linie ebenfalls per Kopf ins Feld zurück. Auf der Gegenseite traf Florian Hartmann nach einer Ecke mit einem Kopfball nur den Pfosten. Zuvor war Stefan Manhart mit einem Freistoß aufs kurze Eck an TuS-Keeper Samy Günaydin gescheitert. „Das Spiel war so schwer, wie ich vermutet hatte“, konstatierte TuS II-Coach Scolaro. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zwar einige Male super durchgespielt, aber der letzte Pass war oft nicht da.“ Farchets Trainer Keilwerth zeigte sich „zufrieden mit der Einstellung der Spieler. Sie haben gut dagegengehalten.“  

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