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Verstärkungen für den BCF Wolfratshausen II: Die Trainer Gerhard Keilwerth (li.) und Stefano Monachett (re.) freuen sich über ihre Neuzugänge wie Patrick Weilguni und Stefan Manhart. 

Prominentester Neuzugang ist Stefan Manhart

Vier Neuzugänge auf einen Streich für den BCF Wolfratshausen II

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Konkurrenz belebt das Geschäft. Kaum ist der letzte Schlusspfiff verhallt, da präsentiert Fußball-Kreisklassist BCF Wolfratshausen II die ersten Neuverpflichtungen.

Wolfratshausen– Gleich vier neue Gesichter können die Trainer Gerhard Keilwerth und Stefano Monachetti im Team begrüßen. Prominentester Neuzugang ist Stefan Manhart.

Der Torjäger ist der erste Kicker des SV Eurasburg-Beuerberg, der sich nach den Querelen der vergangenen Wochen (wir berichteten) einem neuen Verein anschließt. „So wie es gelaufen ist, kann ich nicht mehr dahinterstehen“, gibt der 27-Jährige zu verstehen. Ihm haben die Situation bei seinem alten Klub und die Art und Weise, wie die Entlassung von Trainer Klaus Brand („wir haben zu 100 Prozent hinter ihm gestanden“) vonstattengegangen ist, die Lust vergällt, dort weiterzuspielen.

Dass Spieler den SVEB verlassen wollen, habe sich schnell herumgesprochen, weshalb entsprechende Angebote nicht ausgeblieben seien. In seinem Fall war es ein kurzer Draht: Manharts Kumpel Julius Kratzmaier, seit eineinhalb Jahren bei der Farcheter Reserve, hatte den Kontakt zu Monachetti hergestellt, der Nägel mit Köpfen machte. „Ich kenne die meisten Spieler in Wolfratshausen, viele noch aus der Jugend. Und außen herum passt es auch“, sagt Manhart. Coach Gerhard Keilwerth freut sich über den Transfer: „Wir zeigen vorne meist bescheidene Auftritte, brauchen viel zu viele Chancen. Deshalb ist ein Top-Torjäger wie Stefan willkommen.“

Ebenfalls kein Unbekannter ist Patrick Weilguni. Der 26-jährige Mittelfeldmann war nach drei Jahren, in denen er sich in der Waldramer Kreisligamannschaft einen Stammplatz erspielt hatte, vorige Saison überraschend zum TSV Königsdorf gewechselt. Ausschlaggebend dafür sei gewesen, dass „mein bester Freund Max Baldus dort spielt“. Allerdings hätten sich beim TSV seine Erwartungen „sportlich nicht komplett erfüllt“, begründet der Dauerläufer auf der rechten Außenbahn seinen Wechsel nach eineinhalb Jahren. „Mit Freunden zu kicken ist toll, aber sportlich nicht mein Ziel“, sagt Weilguni. Deshalb wolle er beim BCF noch mal angreifen. Wobei er sich „klar für die zweite Mannschaft entschieden“ habe, betont Weilguni. Allerdings sei er auch größeren Herausforderungen nicht abgeneigt, „wenn es sportlich läuft und die Option da ist“.

Mit Weilguni wechselt auch Marco Flörcke von Königsdorf nach Wolfratshausen. „Das ist ruhiger Typ, bescheiden, zeigt in jedem Training vollen Einsatz“, beschreibt Gerhard Keilwerth den 23-jährigen Mittelfeldspieler. „Marco wird uns noch viel Freude machen“, ist sich der Trainer sicher. Das erwartet er auch vom vierten Neuen im Bunde: Matija Juric ist noch ein unbeschriebenes Blatt, aber ein „vielversprechender Kicker, schnell, mit einem guten Schuss ausgestattet“, wie Keilwerth die Qualitäten des 19-jährigen Kroaten umschreibt.

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