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Der 3:2-Sieg gegen Kirchheim hat Hannes Huber (re.) und dem TuS Geretsried weiteren Auftrieb gegeben.

TuS-Coach will Übermut einbremsen

Beham: "Wir bleiben auf dem Boden"

TuS Geretsried - Die jüngsten Erfolge des TuS Geretsried könnten übermütig machen. Deshalb schlägt Florian Beham nach dem 3:2-Sieg gegen den Kirchheimer SC leise Töne an.

„Ich halte mich im Augenblick bewusst mit Euphorie zurück, um keinen Übermut aufkommen zu lassen“, sagt der Coach vor dem ersten Rückrundenspiel an diesem Samstag (14.30 Uhr) gegen den SE Freising. „Wir sollten schön auf dem Boden bleiben, sonst leidet schnell die Konzentration.“

 

Und die brauche es gegen die defensivstarken Freisinger vermutlich in besonderem Maße. Erst 16 Gegentore hat das Team aus der Universitätsstadt in den bisherigen 17 Partien bekommen – nur Spitzenreiter Deisenhofen (11) und der Tabellenzweite Ismaning (15) kassierten weniger. „Wenn du gegen die in Rückstand gerätst, ist es sehr schwer, das wieder umzubiegen“, weiß Beham. „Gut gegen den Ball arbeiten und wenig zulassen – und wenn möglich selbst in Führung gehen“, lautet deshalb die Devise.

 

Für das Heimspiel gegen den Tabellensechsten, der zuletzt beim Vorletzten SV Planegg-Krailling über ein 1:1 nicht hinausgekommen ist, sind Umbauarbeiten in der Defensivabteilung erforderlich. Christoph Herberth fällt nach seiner schweren Nierenverletzung aus dem Kirchheim-Spiel bis zum Winter aus. Marinus Poschenrieder, der Herberths Platz in der Innenverteidigung einnehmen könnte, steht nach einer kurzfristig erforderlich gewordenen Blinddarmoperation ebenfalls nicht zur Verfügung. Deshalb rückt voraussichtlich Markus Baki ins Abwehrzentrum. Simon Schmid lässt sich den diagnostizierten Leistenbruch operieren und ist deshalb ebenfalls erst nach der Winterpause wieder ein Thema. Somit ist nur ein Aktiver aus dem Geretsrieder Lazarett entlassen worden. „Martin Bachhuber hat sein Aufbautraining hinter sich und diese Woche zum ersten Mal wieder am Mannschaftstraining teilgenommen“, freut sich Beham. Gegen Freising komme ein Einsatz jedoch noch zu früh.

 

Jetzt könne sein Team beweisen, ob es inzwischen in der Lage sei, auch gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte mithalten zu können. Das hat in der Hinrunde nur beim 5:0-Sieg gegen Holzkirchen funktioniert. „Es ist an der Zeit, mal wieder einen von oben zu schlagen“, sagt Beham. „Und ich bin ziemlich optimistisch.“   

TuS Geretsried I: Placentra – Lang, Lautenbacher, Latanskij, Michael Bachhuber, Baki, Kapfhammer, Huber, Fister, Schubert, Buchner, Moritz Fischer, Sacher, Buchmair, Klein, Vincent Krüger, Schrills.

Text: gos

Quelle: fussball-vorort.de

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